Bundespolizeiinspektion wird aufgewertet – Standort Bad Bentheim soll erhalten bleiben – Zuständig für die Region inklusive Osnabrück

Die Bundespolizei (ehemals Bundesgrenzschutz) wird nach einem Konzept von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble neu strukturiert. Das ist seit November 2006 bekannt. Gerätselt wurde vor Ort, welche Auswirkung die mit der Umstrukturierung verbundene Straffung auf den Standort der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim haben würde. Gestern hat der niedersächsische Innenminister, Uwe Schünemann, dem Landtag das Konzept für Niedersachsen erläutert. Wichtigste Aussage für die Region: Bad Bentheim wird Standort einer der 67 neuen Bundespolizeiinspektionen sein. Bisher gibt es im Land 128 Inspektionen. Für die Bundespolizei in Bad Bentheim bedeutet das eine Aufwertung, wie gestern der Grafschafter CDU-Abgeordnete Reinhold Hilbers direkt aus dem Plenum berichtete. Die Inspektion soll zuständig sein für die gesamte Region inklusive Osnabrück. Hilbers geht davon aus, dass die Inspektion in Bad Bentheim daher personalmäßig erheblich aufgestockt werde. Die Inspektionsebene werde zukünftig eine höhere Einsatz- und Führungsverantwortung tragen. Hier liege die direkte Verantwortung für die operative polizeiliche Arbeit. Die Entscheidung für den Standort Bad Bentheim ist laut Hilbers "ein großartiges Ergebnis für die Grafschaft". Möglicherweise werde die Bundespolizeiinspektion am Grenzübergang der Autobahn 30 nach Holland sogar Sitz einer Hundertschaft. Dazu Hilbers: "Es macht Sinn, die Bundespolizei an der Grenze anzusiedeln. Dort liegt einer ihrer Aufgabenschwerpunkte."
Bevor die neue Struktur durch den Bundesinnenminister entschieden wird, gibt es noch verschiedene Anhörungen. Das Land Niedersachsen wolle diese Anhörungen konstruktiv begleiten, so Hilbers. Artikel aus den Grafschafter Nachrichten



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