Flucht nach vorn angetreten
Artikel der Lingener Tagespost vom 14.07.2003
Der Vorsitzende des CDU-Ortsvereins Dalum, Georg Albers , hatte Vertreter der Gemeinde Geeste, die Mitglieder des Gemeindeverbandsvorstandes und die Ortsverbandvorstände von Geeste zu einer Besichtigung der Firma RivieraPool eingeladen. In ihrer Begleitung MdL Reinhold Hilbers und MdL Hermann Eppers, Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses.
Empfangen wurden sie von der Gesellschafterin Gisela Rengers sowie den Geschäftsführern Uwe und Guido Rengers. "Einmal abschalten und untertauchen, Welcome to RivieraPool." Mit diesen Worten wurden die Gäste begrüßt. Und bei einem Rundgang durch das im letzten Jahr neu errichtete Gebäude an der Klöcknerstraße 2 konnten sich die Besucher davon überzeugen: Es wurde ein Ausflug in das Land der Badeträume mit Schwimmbad, Whirlpool und Dampfbad. "Wir haben mit diesem Gebäude und den vielen Fachausstellern die Flucht nach vorne angetreten", betonte Uwe Rengers. Prospekte könnten das schöne Ambiente einfach nicht ausreichend darstellen.
Die Firma RivieraPool habe sich in den vergangenen Jahren zu den führenden Herstellern von Fertigschwimmanlagen für den privaten und öffentlichen Bereich, Whirlpools, Dampfbädern sowie Tauchbecken für Saunaanlagen entwickelt und seit fast 30 Jahren an der Entwicklung der Polyestertechnologie im Schwimmbadbau beteiligt." Die Komplettsysteme lassen kaum mehr einen Wunsch offen – bei denen auch Punkte wie Sicherheit, Hygiene, Betriebskosten oder ganz einfach die schnelle Inbetriebnahme durch Fertigteile bereits eingebaut sind", erläuterte Guido Rengers. Im Jahre 2000 sei in Rossau der Aufbau und die Einrichtung RivieraPool Rossau als Lagerstandort für die Ausrüstung und Bereitstellung von Fertigschwimmbecken der "family"-Serie eingerichtet worden.
Der Standort liegt zwischen Leipzig und Dresden und diene der besseren Logistik zwischen den Standorten Dalum und Tenava (Tschechoslowakai). Komplikationen, Zeit- und damit kostenaufwendige Monteurstunden- würden dadurch vermieden, da vorgefertigte Einheiten verwendet würden. 170 Mitarbeiter seien zurzeit beschäftigt, und ab August würden zwei Auszubildende im Groß- und Außenhandelsbereich dazukommen. Sowohl Hilbers als auch Eppers lobten die positive Ausstrahlung und die ungeheure Zuversicht, die man in der Firma Rengers spüre. "Hier wird einem vor Augen geführt, welche positiven Innovationskräfte im ländlichen Bereich liegen." Deshalb sei es wichtig, vor Ort zu gehen, um Stimmungen und Probleme zu erfahren. Dann sei es auch seitens der Politik möglich, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehöre im Zuge einer großen Verwaltungsreform der Bürokratieabbau und die Bündelung der 60 verschiedenen Förderprogramme. Einig war man sich auch in der Aussage: "Eine gute Wirtschaftspolitik erfordert zunächst eine gute Infrastrukturpolitik."
Themen dieser Meldung: Wirtschaft