Hilbers: Ein Drittel der Verwaltungsvorschriften abbauen und Wirtschaftsförderung bündeln
Zu einem Informationsbesuch bei der Fa. Nögel Montagetechnik GmbH weilte der CDU-Landtagskandidat, Reinhold Hilbers in Twist. Begleitet von Mitgliedern des CDU-Ortsvorstandes und der CDU-Ratsfraktion konnte Hilbers sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit dieses heimischen mittelständischen Betriebes machen.
Heinz Nögel stellte das expandierende Unternehmen und die selbst gesetzten Ziele ausführlich vor. Unter dem Slogan „Alles aus einer Hand" biete man im Direktvertrieb ein qualitativ hochwertiges sowie professionelles Programm von Schraub-, Blindniet- und Dübeltechnik über Bauchemie, Schneid-, Hand-, Elektrowerkzeuge und Drucklufttechnik, Dicht und Klebebänder, Dach- und Wandprodukte bis hin zur Befestigungstechnik an. Insgesamt seinen dies ca. 30.000 Artikel für ca. 170 Handwerksbranchen. Die Lieferung erfolge prompt binnen 24 Stunden. Das Unternehmen beschäftige derzeit 180 Mitarbeiter, die überwiegend im Außendienst tätig seien, dazu kämen regelmäßig 10 Auszubildende.
Über die derzeitigen Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zeigte sich Heinz Nögel wenig erfreut. Allein die Reduzierung der Eigenheimzulage werde gerade im ländlichen Raum wie der Region Emsland und Grafschaft Bentheim der Bauwirtschaft noch mehr schaden. Die Verbände der Bauwirtschaft befürchteten dadurch 200.000 zusätzliche Arbeitslose. Von der CDU erwarte er, sich für Korrekturen einzusetzen. Darüber hinaus behindere die in allen Bereichen ausgeprägte Regulierungsflut Wirtschaft und Arbeitsmarkt.
Reinhold Hilbers wies darauf hin, dass auch letzteres von der CDU in Niedersachsen angepackt werde. Ein Drittel der Verwaltungsvorschriften seien abzubauen und die Wirtschaftsförderung solle gebündelt werden, um effektiver handeln zu können. Für den Arbeitsmarkt forderte er mehr Flexibilisierung und die Einführung sog. 500 Euro – Jobs. Die Landtagswahl in Niedersachsen sei enorm wichtig, um mit einem Regierungswechsel in Hannover auch eine Mehrheit der CDU regierten Länder im Bundesrat zu garantieren. Auf diese Weise habe man die Möglichkeit, die Bundesregierung zu Korrekturen zu zwingen.
Die derzeitige Vorgehensweise der Regierungsparteien lasse nach den Worten von Hilbers den Anspruch von Redlichkeit und Glaubwürdigkeit vermissen. Beides müsse man durch ehrliche Politik zurückgewinnen.
Themen dieser Meldung: Wirtschaft