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Hilbers erläutert Sparbeschlüsse
16. Februar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 16.02.2005
Mit einem Galopp von der Kommunal- bis zur Bundespolitik sowie einem Fachvortrag ist die Senioren-Union ins neue Jahr gestartet. Etwa 140 Interessierte folgten der Einladung der CDU-Organisation.
"2004 war ein durchwachsenes Jahr für die CDU. Die Teamarbeit kann besser werden." Mit diesen Worten hat der CDU-Kreisvorsitzender Reinhold Hilbers am Montag Fehler seiner Partei eingeräumt. Trotz schlechterer Umfragewerte habe die CDU aber weiterhin die besseren politischen Inhalte. In hohen Tönen lobte reinhold Hilbers insbesondere seinen Chef: Ministerpräsident Christian Wulff verkörpere wie kein anderer Christdemokrat Glaubwürdigkeit. "Er ist die richtige Antwort auf den Vertrauensverlust in die Politiker", meinte der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete.
Niedersachsen pries Hilbers zudem als einen "Beweis für die Reformfähigkeit Deutschlands" an. Als Beispiele nannte er die Schulstrukturreform, der nun die Reform der Inhalte folgen werde. Die Verlängerung der Amtszeit der hauptamtlichen Bürgermeister von fünf auf acht Jahre sorge für mehr Kontinuität. Auch gegen Kritik aus den Reihen der Jungen Union verteidigte Hilbers die geplante Einführung von Studiengebühren. "Der Staat darf von einem Studenten auch etwas erwarten, schließlich ist er weitaus weniger von Arbeitslosigkeit bedroht, als etwa ein Meister." Voraussetzung sei jedoch, dass niemand wegen der Gebühren daran gehindert werde, das zu studieren, was er wolle. Außerdem dürften die Einnahmen ausschließlich für die Verbesserung von Forschung und Lehre verwendet werden und nicht etwa zum Stopfen von Haushaltslöchern. Gegen die Kritik des Kreisvorsitzenden der Senioren-Union, Sinus Lefers, verteidigte Hilbers auch die Streichung der Zusatzleistungen für pensionierte Beamte. "Der Staat kann seine eigenen Leute mit Zusatzleistungen versorgen, die es in der freien Wirtschaft nicht gibt", betonte der Landtagsabgeordnete.
Zuvor hatte Michaela Henke, die Leiterin der in der Kreisverwaltung angesiedelten Betreuungsstelle, die Unterschiede zwischen Vollmacht und gesetzlicher Betreuung erläutert. In der Grafschaft gebe es inzwischen rund 1800 Fälle, in denen das Amtsgericht die Betreuung geregelt habe. Jährlich kämen 200 Fälle hinzu. Wichtig sei es, so Henke, sich über eine Betreuung Gedanken zu machen, solange man noch gesund sei.
"Eine Vollmacht setzt absolutes Vertrauen voraus", sagte Henke. Bei der gesetzlichen Betreuung entscheide dagegen allein der Amtsrichter auf der Basis eines Gutachtens und immer zuerst im Interesse des Betroffenen, in wessen Hände das Leben des Menschen gelegt werden soll. Beides habe Vor- und Nachteile, so Henke. Zurzeit würden 70 Prozent der Menschen, die sich nicht mehr selbst versorgen können, in der Familie und die restlichen 30 Prozent durch Betreuungsprofis versorgt.
Zum Schluss stellte Sinus Lefers das Jahresprogramm der Senioren-Union vor, das bereits am Freitag, 18. Februar weitergeht. Ab 15.00 Uhr stellt der Mediziner Thomas Mokrusch die Lingener Hedon-Klinik vor. Thema des Vortrags: "Was leistet die moderne Rehabilitation?"
Lohne: Manfred Wellen Nachfolger von Reinhold Hilbers
10. Februar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 10.02-2005
Reinhold Hilbers zieht sich nach 13 Jahren aus dem Vorstand der CDU in Lohne zurück. Er will sich künftig auf seine Aufgaben als Kreisvorsitzender konzentrieren. Sein Nachfolger in Lohne, der 30-jährige Manfred Wellen, sammelt bereits seit 1996 im Gemeinderat politische Erfahrung. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Dieter Nüsse.
Lohne/sb – "Ich möchte die Ebenen sauber trennen", begründete Hilbers am Dienstagabend im Heimathaus seinen Rückzug aus dem Ortsvorstand. Der Landtagsabgeordnete ist seit September Vorsitzender der Grafschafter CDU. Damit müsse er künftig für alle Ortsverbände gleichermaßen da sein, so Hilbers. Die Mitgliederversammlung wählte daraufhin Manfred Wellen ohne Gegenstimme zum neuen Ortsvorsitzenden. Der gebürtige Lohner, der als Diplom-Verwaltungswirt bei der Stadt Nordhorn arbeitet, ist seit 1996 Mitglied im Gemeinderat. Politische Erfahrung hat er zuvor bereits als Vorsitzender der Jungen Union in Lohne gesammelt. Seit 2003 gehört er dem CDU-Ortsvorstand als Beisitzer an.
Mit dem Führungswechsel will sich die CDU rechtzeitig vor der Kommunalwahl 2006 mit einem jungen Vorsitzenden in Stellung bringen. "Wir wollen im Rat mit sehr großer Mehrheit vertreten bleiben", nannte Manfred Wellen die eigene Zielvorgabe für die Wahl. Dafür wolle er eine "Politik zum Mitmachen" vertreten, die möglichst viele Bürger in die Entscheidungen einbindet.
Mit dem bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Hahnenkamp hat am Dienstag zudem ein "Urgestein der Lohner CDU", wie Reinhold Hilbers ihn nannte, den Ortsvorstand verlassen. Nach rund 40 Jahren in Führungspositionen zieht sich Hahnenkamp aus den vordersten Reihen in der Partei zurück. Zu seinem Nachfolger wählten die 20 versammelten Mitglieder Dieter Nüsse. Als Beisitzer ko
mplettieren Maria Borker, Karl Bruns, Ralf Schallenberg, Wilhelm Schlump und Monika Wassermann den Vorstand.
Mit kräftigem Applaus dankten die CDU-Mitglieder ihrem bisherigen Vorsitzenden Reinhold Hilbers für seinen Einsatz. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Hilbers, der Vorsitzender der Ratsfraktion bleibt, an einige große Projekte, die die Union während seiner Amtszeit angeschoben habe. Als Beispiele nannte er die Richtlinien zur Bauplatzvergabe, den Jugendtreff und die Kindergärten sowie das Heimathaus. Außerdem habe er die CDU in den vergangenen 13 Jahren in elf Wahlen geführt – "die wir natürlich alle gewonnen haben", wie Hilbers nicht ohne Stolz verkündete.
"Die CDU in Lohne bleibt meine politische Heimat, sie hat mir immer Rückhalt gegeben", versprach der Landtagsabgeordnete. Seinem Nachfolger gab er mehrere Ratschläge mit auf den Weg. "Die Lohner CDU ist deshalb stark, weil sie so geschlossen ist", betonte Hilbers. Die Partei dürfe sich auch künftig die Meinungsführerschaft nicht nehmen lassen, müsse unbequeme Fragen stellen und nach Lösungen suchen. "In der CDU muss immer was los sein", forderte er vom neuen Vorstand, "sonst gewinnen wir keine neuen Mitglieder."
Dank für seinen unermüdlichen Einsatz erhielt Reinhold Hilbers zum Abschluss der Mitgliederversammlung auch vom Bundestagsabgeordneten Hermann Kues. Der Lingener lobte Hilbers Engagement und wünschte dessen Nachfolger viel Erfolg. Anschließend berichtete Kues über seine Arbeit im Bundestag und nahm Stellung zu aktuellen Themen.
Jugendtreffpunkt für die Gemeinde Geeste geplant
3. Februar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Meppener Tagespost vom 03.02.2005
Hartz IV, die alternde Gesellschaft, Studiengebühren – der Themenbogen im Rathaus bei einer Sondersitzung des Kinder- und Jugendparlamentes der Gemeinde Geeste war weit gespannt. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers (CDU) diskutierten Jugendliche über Aktuelles aus Politik und Gesellschaft und konnten zugleich ihre Arbeit präsentieren.
Das Kinder- und Jugendparlament besteht seit Dezember 2003 und wird für jeweils zwei Jahre gewählt. Voraussetzung, um sich wählen zu lassen, ist ein Alter zwischen zwölf und 17 Jahren. Durch eine so genannte "beratende Stimme" ist den Mitgliedern während der Ratsgremien auch die Möglichkeit gegeben, indirekt Entscheidungen zu beeinflussen oder zumindest zu kommentieren. Im Vordergrund steht jedoch die Umsetzung konkreter Projekt, wie der Erhalt der "Nachteule" und ein verbessertes Freizeitangebot. Dafür steht immerhin ein jährliches Budget von 2500 Euro zur Verfügung. "Jeder hat viele Ideen, doch letztlich muss man abwägen, was realisierbar ist und was nicht", stellte Jugendsprecher Thorsten Lammers fest. Eine "Jugend-Disco" wurde bereits veranstaltet und "sehr gut angenommen", sagte Lammers.
Geplant ist auch ein neuer Jugendtreffpunkt für die Gemeinde Geeste. Entsprechende Sitzgelegenheiten und Tische sind schon organisiert. In den nächsten Monaten müsse lediglich die Standortfrage geklärt werden. Um künftig noch zielgerichteter arbeiten zu können und mögliche Defizite in der Jugendarbeit besser aufzuspüren, wird zudem der Dialog mit den Lehrkräften der Geschwister-Scholl-Schule gesucht.
Nach dem Gespräch, an dem auch Bürgermeister Hans-Josef Leinweber teilnahm, zeigte sich Hilbers beeindruckt von dem großen Engagement und betonte, wie wichtig es sei, das Ehrenamt schon in der Jugend zu fördern. "Die Jugendlichen sollen sich in die Dinge einmischen. die vor Ort stattfinden." Abschließend lud der Landtagsabgeordnete dazu ein, an der Aktion "Schülerinnen und Schüler begleiten Abgeordnete" teilzunehmen, die Interessierten in einem mehrtägigen Programm den politischen Alltag näher bringt.
Die Politik ist auf ein weiteres Wachstum der Gemeinde eingestellt
2. Februar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Meppener Tagespost vom 02.02.2005
Der CDU-Gemeindeverband Twist geht mit Optimismus in das neue Jahr und bereitet sich auf die Kommunalwahl 2006 vor. Die wurde beim Neujahrsempfang der Partei im Heimathaus deutlich.
Der Vorsitzende Martin Hasenbank nannte bei seinem Rückblick 2004 ein "Jahr mit Höhen und Tiefen". Unter dem Beifall der Mitglieder sprach er dem Bürgermeisterkandidaten Reinhard Ahlers und seinem Amtsvorgänger Hans-Joachim Bochnig seine Anerkennung aus. Sie hätten alles Menschenmögliche getan und gekämpft. Leider habe es in der Partei an der nötigen Geschlossenheit im Wahlkampf gefehlt. Mit Ernst Schmitz sei zudem ein starker Kandidat angetreten. "Die CDU erkennt den Willen der Wähler uneingeschränkt an", sagte Hasenbank. Der Erfolg bei der Europawahl habe gezeigt, dass die CDU weiterhin die stärkste Kraft in Twist sei. Die gute Arbeit der Ratsfraktion habe sich auch in der Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister Ernst Schmitz fortgesetzt. Für die Gemeinde stünden die Zeichen auf Wachstum. Bei der Kommunalwahl 2006 könne die CDU ihr Ergebnis verbessern, wenn sie Geschlossenheit zeigt. Man werde sich für eine starke Beteiligung der Bürger an der Politik einsetzen. Er rief die CDU-Mitglieder zu besonderem Einsatz auf.
Der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers stellte die CDU-Politik in der Landesregierung vor. Er verteidigte die Reformen, die mit manchmal schmerzhaften Einschnitten verbunden waren, denn es gelte in absehbarer Zeit dem Land wieder finanziellen Spielraum und damit politische Gestaltungsmöglichkeiten zu verschaffen. Pessimismus sei nicht angebracht, mit einer Kraftanstrengung seien die Reformen zum Erfolg zu führen. Neue politische Schwerpunkte werde die CDU-Landtagsfraktion in den Bereichen Wirtschaft und Beschäftigung, bei der Qualitätsverbesserung an den Schulen sowie Jugend und Familie setzen.
Der Vorsitzende der Emsland-CDU, Bernd-Carsten Hiebing, wies auf den Wert der Verwaltungsreform für den ländlichen Raum hin. Die CDU habe Wort gehalten, die Effektivität der Verwaltungsarbeit sei insbesondere durch den Abbau von Doppelzuständigkeiten verbessert worden. Das Emsland sah er auf den richtigen Weg, hier seien positive Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum geschaffen worden.
Bürgermeister Ernst Schmitz zog eine positive Bilanz der ersten Monate im Amt. Mit der CDU-Fraktion gebe es ebenso wie mit den anderen Ratsfraktionen eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der jetzt den Fraktionen vorgelegte Haushaltsentwurfplan weise im Verwaltungshaushalt ein Defizit von 170 000 Euro aus. Hier wirkte sich die hohe Steuerkraft der Gemeinde aus, welche geringere Zuweisungen zur Folge hat, außerdem mache sich die Erhöhung der Kreisumlage bemerkbar. In diesem Jahr sei eine Modernisierung der Verwaltung erforderlich, durch die man mit mehr Technik bei gleichem Personalaufwand die steigende Aufgabenfülle bewältigen will. Die Einrichtung eines Ganztagsschulangebots am Schulzentrum, der Sanierungsbedarf am Kindergarten Schöninghsdorf, am Hallenbad, bei Geh- und Radwegen, die Investitionen in die Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebiets an der Autobahn und das Thema Naturpark Moor beschäftigten in diesem Jahr Rat und Verwaltung.
"In der Grafschaft können die Bazis noch viel lernen
21. Januar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 21.01.2005
Bei politischen Jahresauftakten geht es weniger um trockene Sachpolitik als um gute Stimmung. Aus diesem Grund hat in diesem Jahr auch die Grafschafter CDU erstmals zu Bier und Grünkohl eingeladen. Und gut 170 Christdemokraten sind der Einladung in den Saal Rammelkamp gefolgt, dazu kommen eine Reihe von Behördenvertretern und fast alle Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung. Der neue Parteivorsitzende Reinhold Hilbers ist sichtlich zufrieden. "Herzlichen Dank, dass ich mal wieder in der Grafschaft sein darf", schmeichelt David McAllister gleich zu Beginn seiner Rede. Der Chef der CDU-Landtagsfraktion hat jedoch noch jede Menge mehr Lob für den Westen des Landes als "erfolgreichste Region" im Gepäck. Schließlich ist er über die Autobahn angereist. Nach dem Passieren des Wesertunnels und der Weiterfahrt in Richtung Grafschaft kann der Mann aus Bederkesa in Nordhorn zufrieden sagen: "Ab Oldenburg donnert man hier runter." Zur privaten Mitfinanzierung der Autobahn 31 bemerkt der Schotte mit doppelter Staatsbürgerschaft: Anderswo sagt man, diese Region ist so wohlhabend, die hat sich die Autobahn gekauft." Da sollen offenbar Begehrlichkeiten in Richtung des Landes im Saal gar nicht erst aufkommen.
Natürlich fehlen auch der Glückwunsch für den neuen Landrat Friedrich Kethorn und das Lob für den verbliebenen CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers nicht. McAllister und Hilbers tragen die gleiche Krawatte in "Angie-Orange", die das Niedersachsenross ziert; selbstverständlich das alte. Zur vieldiskutierten K-Frage hält sich der Mann mit der scharfen Zunge zurück, sagt aber in Bezug auf Angela Merkel: "Wenn die Männer nicht können, kommt die Stunde der Frauen." Die Nordhorner CDU-Vorsitzende Erika Meier-Schinke sitzt ganz vorn und nickt zustimmend. Was für das Kanzleramt gilt, muss ja für das Nordhorner Rathaus nicht verkehrt sein.
Der Gast aus dem Leineschloss geißelt ein ums andere Mal die Politik der Bundesregierung und weist auf die Vorzüge der CDU/FDP-Landesregierung hin. Die Palette der Themen in freier Rede ist breit. Das 36-seitige Redemanuskript würdigt McAllister eines Blickes. Mit Blick auf die eigenen Parteifreunde in Berlin und München mahnt der Christdemokrat, Meinungsverschiedenheiten direkt auszutragen und "nicht den Weg über die Medien" zu gehen.
Auch auf die kommenden Jahre kündigt der Chef der Landtagsfraktion unpopuläre Maßnahmen an, um die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen. "Die Schmerzgrenze bei den Beamten ist erreicht", ruft McAllister in den Saal und erwartet harte Tarifauseinandersetzungen mit den Angestellten im öffentlichen Dienst.
Auch am Schluss seiner Rede gibt es eine Schmeicheleinheit. Als Opposition sei man früher nach München gefahren, um sich erfolgreiche Politik anzusehen. McAllister möchte in fünf oder zehn Jahren eine bayrische Delegation in Hannover empfangen und sagen können: "Fahrt auch in die Grafschaft." Denn: "Hier können die Bazis noch viel lernen."
"2005 wird ein Jahr intensiver Arbeit
13. Januar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 13.01.2005
"Vor uns liegt ein Jahr, in dem wichtige Aufgaben von hervorgehobener Bedeutung zu lösen sind", stellte CDU-Kreisvorsitzender Reinhold Hilbers beim Ausblick der Grafschafter Christdemokraten auf das Jahr 2005 fest. Die CDU sieht die Grafschaft im Aufwind: Die IHK-Umfrage, die Ansiedlung neuer Betriebe in Schüttorf und Gildehaus sowie der deutliche Rückgang der Firmenpleiten und die weiter wachsende Bevölkerungszahl seien Anlass zu Optimismus. Dennoch werde 2005 für die CDU "ein Jahr intensiver inhaltlicher Arbeit" werden.
"So oder so" will die CDU in diesem Jahr die Frage nach der Zukunft der Nordhorner Krankenhäuser beantworten. Kreisvorsitzender Reinhold Hilbers setzt dabei auf eine Grafschafter Lösung. Er hoffe auf ein Zusammengehen von Klinikum und Marienkrankenhaus unter Einbeziehung der Reformierten Kirche. Aber: Sollte dieser Weg nicht zum Erfolg führen, werde 2005 auch mit privaten Klinikbetreibern verhandelt, "denn alleine sind beide Krankenhäuser in Nordhorn mit dem derzeitigen Leistungsspektrum zukünftig nicht haltbar".
Alle Kraft will die Kreis-CDU daran setzen, das Hartz-IV-Konzept auf Kreisebene zum Erfolg zu führen. Dabei müsse auch auf die "Unzulänglichkeiten und Fehlansätze" des aktuellen Gesetzes geachtet werden, denn "hinter jeder Arbeitslosenzahl steht ein Einzelschicksal, das wir sehen müssen". Schon jetzt werde an vielen Stellen deutlich, dass das Ziel von Hartz IV, Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen, oft an bürokratischen Hindernissen scheitert, kritisierte das Vorstandsmitglied Michael Rilke. Die Grafschafter CDU will weiter für sichere Arbeitsplätze im Landkreis kämpfen. Die Euphorie des Autobahnbaus müsse genutzt werden, so Hilbers. Die regionale Kooperation bei der A 31 könne Modell für weitere Projekte sein.
Ein "echtes Projekt für die Belebung des Tourismus" sieht die CDU in der "Kanalvision". Die CDU fordert daher, in einem Masterplan nun so schnell wie möglich nächste Schritte zur Öffnung der Kanäle festzulegen.
"Einschneidende Kürzungen" kündigt die Kreis-CDU im Etat des Landkreises an. Im Sinne einer soliden Finanzpolitik werde man daran nicht vorbeikommen, um das drastische Defizit im Kreishaushalt in den Griff zu bekommen.
"Wir sehen mit Optimismus in die Zukunft", sagt Reinhold Hilbers. Nach einem erfolgreichen Jahr 2004 werde die CDU 2005 ihre inhaltliche Arbeit mit Fach- und Klausurtagungen verbessern. Außerdem werde die Kreis-CDU die Schüttorfer Christdemokraten im Wahlkampf um das Amt des hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeisters unterstützen.
CDU-Landtagsabgeordneter Hilbers zieht positive Zwischenbilanz der Schulstrukturreform
9. Dezember 2004 | kein Kommentar
"Wir führen Niedersachsen aus dem bildungspolitischen Niemandsland heraus", das ist die Zwischenbilanz des CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers zur Schulstrukturreform. Die Hinterlassenschaften der früheren SPD-Landesregierungen seien besonders im Bildungsbereich verheerend gewesen. "Mangelhafte Unterrichtsversorgung, verunsicherte Eltern und Lehrkräfte, Beliebigkeit von Lerninhalten und ein ideologisch motiviertes Einheitsschulkonzept, das den unterschiedlichen Begabungen nicht gerecht wurde: das hat 13 Jahre die Schulpolitik der SPD gekennzeichnet", erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete.
"Die neue CDU/FDP-geführte Landesregierung hat sofort nach dem Regierungswechsel im März 2003 die wohl umfassendste Schulreform eingeleitet, um für Niedersachsen ein begabungsgerechtes, gegliedertes und wohnortnahes Schulwesen zu schaffen. Nach dem Kurswechsel haben CDU und FDP innerhalb eines halben Jahres 2.500 neue Lehrerstellen geschaffen und die Unterrichtsversorgung auf nahezu 100 Prozent angehoben", so Hilbers. Mit der Abschaffung der Orientierungsstufe entfalle der von vielen Eltern und Lehrern pädagogisch fragwürdige Schulwechsel nach nur zwei Jahren. Darüber hinaus habe Niedersachsen als erstes Bundesland eine flächendeckende Sprachförderung ein halbes Jahr vor der Einschulung eingeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen werde intensiviert, individuelle Förderpläne durchgehend von Klasse 1 bis 10 erstellt. "Keiner darf uns verloren gehen", so die Auffassung des CDU-Politikers. "Die Schülerinnen und Schüler profitieren vom frühzeitigen Beginn der zielgerichteten Förderung in einem langzeitlichen Bildungsgang an den weiterführenden Schulen. Damit ist auch die Voraussetzung für das Abitur nach 12 Schuljahren geschaffen worden. Unser gemeinsames Ziel, für das wir lange gemeinsam gestritten haben, ist mit vereinten Kräften erreicht."
Durch die Erhöhung der Pflichtstundenzahl an Grund-, Haupt- und Realschulen, die besondere Gewichtung der Fächer Deutsch und Mathematik und die verstärkten berufsorientierenden Angebote mit 60 bis 80 Praxistagen in Betrieben würden die Schülerinnen und Schüler auf eine abschließende Berufsausbildung optimal vorbereitet. "Wir wollen, daß alle Jugendlichen mit unterschiedlichen Begabungen und mit unterschiedlichem Lerntempo wieder mehr Chancen erhalten, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen", so Hilbers weiter. Mit der Formulierung von Bildungsstandards werde der Blick jetzt auch auf die lange vernachlässigten Ergebnisse der schulischen Arbeit und deren Vergleichbarkeit gerichtet. Die Einführung der Schulinspektion und die Reform der Schulaufsicht dienten dem Ziel, durch häufigeren und unmittelbareren Kontakt mit den Schulen Stärken und Schwächen zu erkennen und Qualitätsverbesserungen durchzusetzen.
Ein großes Lob zollte der CDU-Abgeordnete den Eltern und Lehrern, die den schwierigen Umstrukturierungsprozeß unterstützt und begleitet haben. "In einigen Jahren werden die Reformen unserer Bildungspolitik reiche Früchte tragen", so Hilbers abschließend.
Wettbewerb: Juleica-freundliches Niedersachsen
27. November 2004 | kein Kommentar
Im Landkreis Grafschaft Bentheim engagieren sich mehrere hundert Jugendliche als Jugendleiter ehrenamtlich. Sie betreuen Ferien- und Wochendfreizeiten, leiten Gruppen in den Vereinen und Kirchen, organisieren Projekte für Kinder- und Jugendliche oder jugendkulturelle Veranstaltungen. "In Niedersachsen sind es über 50.000 junge Menschen, die sich ehrenamtlich für ein positives Zusammenleben in unserem Bundesland einbringen", so die CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn. Jedes Jahr werden durch dieses ehrenamtliche Engagement junger Menschen über 16 Millionen Arbeitsstunden für eine "gute Sache" ermöglicht.
"Dieses vorbildliche Engagement von jungen Menschen im Landkreis Grafschaft Bentheim sollte noch stärker als bisher ausgezeichnet werden", so der Landtagsabgeordnete. Nach dem erfolgreichen ersten Verlauf des Wettbewerbs "Juleica-freundliches Niedersachsen" mit der Preisverleihung durch Ministerpräsident Christian Wulff in Hannover soll nun im Jahr 2005 die goldene "Juleica" erneut vergeben werden. Das wurde dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers gestern in Hannover unter den Sozialpolitikern vorgestellt. "An dem Wettbewerb können sich engagierte Kommunen, Unternehmen, Jugendverbände, Schulen und andere Einrichtungen aus der Grafschaft Bentheim beteiligen, die Jugendarbeit vorbildlich unterstützen oder sich für die Anerkennung dieser wichtigen ehrenamtlichen Arbeit einsetzen", erklärt Reinhold Hilbers. Vorschläge an den Landesjugendring könne jeder interessierte Landkreis-Bürger machen. "Es wäre ein gutes Signal für die örtliche Jugendarbeit, wenn zahlreiche Vorschläge aus der Grafschaft an diesem interessanten Wettbewerb teilnehmen würden." Bewerbungsschluß für den Wettbewerb ist der 30. April 2005. Anschließend wird eine fachkundige Jury über die Preisvergabe entscheiden.
Beide Landtagsabgeordnete weisen gleichzeitig darauf hin, dass der Landesjugendring Niedersachsen für Kommunen, Vereine, Jugendverbände und Jugendringe eine Broschüre entwickelt hat, die Tipps und Anregungen gibt, wie man sich auf kommunaler Ebene um Vergünstigungen und Anerkennungen für ehrenamtlich arbeitende Jugendliche bemühen kann.
Die Wettbewerbsbedingungen für "Juleica-freundliches Niedersachsen" oder die Broschüre können beim Landesjugendring Niedersachsen – Maschstraße 24 – 30169 Hannover – Tel.: 0511/805055 – www.ljr.de angefordert werden.
Informationen können ebenfalls angefordert werden über das Wahlkreisbüro von Reinhold Hilbers oder Friedrich Kethorn, Tel. 05921-991440.
Umsetzung der Schulstrukturreform gelungen – Unterrichtsversorgung besser als je zuvor
19. November 2004 | kein Kommentar
Lohne. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Alfons Eling besuchten der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Klare aus Diepholz und der Lohner Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers jüngst das Schulzentrum Lohne, um sich ein Bild von der Umsetzung der Schulreform zu machen. Nach der Auflösung der Orientierungsstufe und der Umsetzung der Schulreform gehe es nun um die Feinsteuerung, so die beiden Landtagsabgeordneten. Im Gespräch mit der Leitung des Schulzentrums aus Haupt- und Realschule betonte Hilbers die Verantwortung der Politik, den Kindern durch eine möglichst gute Schulbildung gute Startchancen für ihr weiteres Leben zu eröffnen und ergänzte: "Besonders in einer kinderreichen Region wie unserer ist es die Aufgabe der Abgeordneten, sich um die Schulen zu kümmern".
Zustimmung erhielten die beiden CDU-Abgeordneten bezüglich der erfolgten Neueinstellung von 2.500 Lehrern in Niedersachsen. Die Unterrichtsversorgung an der Schule in Lohne liege jetzt bei 101,2 % und Rektor Wessels berichtete, so gut sei die Schule noch nie mit Lehrern versorgt gewesen. Die Schule sei nun hervorragend aufgesellt und gerade die Hauptschule sei durch die Reform deutlich gestärkt worden. Insgesamt habe die Umsetzung der Schulreform keine Probleme gemacht, sondern gut geklappt, stimmte Bürgermeister Eling der Schulleitung zu.
Reinhold Hilbers ergänzte, dass im gesamten Landkreis Grafschaft Bentheim die durchschnittliche Unterrichtsversorgung der allgemein bildenden Schulen durch die Einstellungen bei 101,0 % liege.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Landtag Klare räumte ein, dass den Lehrern mit der Reform auch einiges zugemutet worden sei. Dies sei jedoch notwendig gewesen, um die Reform zeitnah auf den Weg zu bringen. Die Erfolge vor Ort würden die Schulpolitik der CDU/FDP-Landesregierung bestätigen.
Foto von links nach rechts: Reinhold Hilbers, MdL, Schulrektor Wessels, Bürgermeister Alfons Eling, Karl-Heinz Klare (stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion), den ersten Konrektor List und die zweite Konrektorin Sundhoff
Reinhold Hilbers neuer Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion
15. November 2004 | kein Kommentar
Die CDU-Kreistagsfraktion hat auf ihrer Sitzung am Montagabend den Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers aus Lohne einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Reinhold Hilbers, bisher stellvertretender Vorsitzender der Mehrheitsfraktion im Grafschafter Kreistag, übernimmt diese Position von Friedrich Kethorn, der am 1. Januar des kommenden Jahres sein Amt als hauptamtlicher Landrat antreten wird und 8 Jahre Fraktionsvorsitzender war. Die Fraktion dankte Friedrich Kethorn für seine erfolgreiche Arbeit als Fraktionsvorsitzender und sicherte ihm die Unterstützung für die kommende Aufgabe als Landrat zu.
Als Nachfolgerin von Hilbers wurde als neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende ebenfalls einstimmig die Nordhornerin Maria Köttering gewählt. Damit besteht der Fraktionsvorstand der CDU-Kreistagsfraktion künftig aus Reinhold Hilbers als Vorsitzenden, der Stellvertreterin Maria Köttering und der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Helena Hoon aus Bad Bentheim-Gildehaus.