Zusätzliche Mittel zur Sprachförderung für Kindergärten in Neuenhaus und Nordhorn

In der Grafschaft Bentheim bekommen der ev.-luth. Johannes-Kindergarten in Neuenhaus und der Kindergarten der Kath. Kirchengemeinde St. Augustinus in Nordhorn zusätzliche Mittel zur Beschäftigung von geeigneten Fachkräften für Sprachförderung. Dies teilten die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn mit.

Mit insgesamt 7,9 Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen im Kinderkartenjahr 2003/2004 den Spracherwerb und die Sprachförderung bereits in Kindertagesstätten. "Bildung beginnt im Kindergarten. Wir verfolgen ein ganzheitliches Bildungskonzept. Deshalb bekommt der unter der Vorgängerregierung unterbewertete Bildungsauftrag der Kindertagesstätten jetzt die ihm zustehende Bedeutung", sagte Friedrich Kethorn.

Die Beherrschung der deutschen Sprache habe eine Schlüsselfunktion für die gerechte Teilhabe aller Kinder am Bildungsangebot, von der Kindertagesstätte bis in die weiterführenden Schulen und darüber hinaus. "Nach der Diagnose folgt nun die Therapie", so Reinhold Hilbers. Neben der flächendeckenden Sprachförderung ein halbes Jahr vor der Einschulung erhalten deshalb Kindergärten, in denen mehr als 40 Prozent der Kinder aus Zuwandererfamilien einschließlich Spätaussiedlern oder aus Bevölkerungsgruppen mit besonderen Sprachproblemen stammen, Unterstützung zur Beschäftigung geeigneter Fachkräfte für Sprachfördermaßnahmen", hoben die beiden CDU-Politiker hervor. Ferner würden Fortbildungen und Seminare für das Personal in der Kindertageseinrichtungen gefördert.

CDU-Abgeordnete: "Kompensationszahlung stärkt den Naturschutz"

Hannover. Bei baulichen Eingriffen in die Natur hat der Verursacher des Eingriffs nach Inkrafttreten der Neuregelung des Naturschutzgesetzes in Zukunft eine Kompensationszahlung an die untere Naturschutzbehörde zu leisten, wenn Ausgleich oder Ersatz nicht vorgenommen werden können oder nicht möglich sind. Mit diesem Geld können zweckgebunden sinnvolle Naturschutzprojekte an einer anderer Stelle umgesetzt werden.
"Große Bauprojekte mit erheblichen Beeinträchtigungen für die Natur konnten bisher selbst dann durchgeführt werden, wenn sich der Eingriff nicht ausgleichen ließ. Zukünftig ist auch in diesen Fällen eine Kompensation zu leisten. Der Naturschutz wird damit ganz erheblich gestärkt," so die beiden Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn.
Durch die Novellierung des Naturschutzgesetzes wird ein langjähriges Defizit im Naturschutzrecht beseitigt. CDU und FDP setzen damit zugleich konsequent ihre Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag um.
Darüber hinaus wurden häufig mangels anderer Alternativen auch Ausgleichsflächen gewählt, die naturschutzfachlich geringe, dafür aber landwirtschaftlich um so höhere Bedeutung hatten. Damit waren Konflikte regelmäßig vorprogrammiert, die durch die Neuregelung zukünftig entfallen.
"Wir haben das Geld bewusst vor Ort gelassen, weil die Landkreise und kreisfreien Städte am besten eine optimale Verwendung für den Naturschutz gewährleisten können. In Zeiten von Aufgabenverlagerung und Verwaltungsmodernisierung soll das Land nur dann mitentscheiden, wenn keine Kommune betroffen ist, etwa bei Eingriffen ins Wattenmeer," begründete Reinhold Hilbers die Zielrichtung des Gesetzes.
Die örtliche Behörde darf die eingenommenen Gelder nach der Neuregelung auch an Dritte übertragen, wodurch vor allem Naturschutzstiftungen – wie die Grafschafter Naturschutzstiftung – , aber auch Flächenmanagement-Organisationen gestärkt werden sollen. Zusätzlich wird den Kommunen die Möglichkeit eröffnet, durch vertragliche Vereinbarung für den Vorhabenträger und auf dessen Kosten Ausgleichsmaßnahmen vorzunehmen.
"Landräte und Oberbürgermeister erhalten dadurch eine interessante Möglichkeit, Naturschutz- und Gewerbeansiedlungspolitik zu kombinieren. Sie erleichtern Gewerbetreibenden den naturschutzrechtlichen Ausgleich und verbessern zugleich den Zustand von Natur und Landschaft. Anstelle vieler kleiner, teilweise ökologisch wenig sinnvoller Einzelmaßnahmen können zukünftig größere Schutzgebiete effektiv gefördert und aufgewertet werden," so Friedrich Kethorn abschließend.

5 Mio. EUR für ein neues Hauptschulprofilierungsprogramm

"Mit den zusätzlichen Mitteln werden wir die Rahmenbedingungen und die Ausrichtung unserer Hauptschulen insgesamt verbessern", so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn. Im Haushalt 2004 werde die CDU-Fraktion für ein Hauptschulprofilierungsprogramm zusätzlich 5 Mio. Euro einstellen. Damit ist unter anderem die Weiterbeschäftigung der Sozialarbeiter an den Hauptschulen in Emlichheim, Nordhorn und Gildehaus gesichert.
"Wir müssen die Unterstützung der Hauptschulen erheblich verbessern und für ein klares Profil sorgen. Jedoch nur die von der SPD-Vorgängerregierung eingestellten Sozialarbeiter weiterzubeschäftigen reicht da nicht aus", erklärte Friedrich Kethorn.
Das Hauptschulprofilierungsprogramm sei keine Fortsetzung des bisherigen Programms zur Stärkung der Hauptschulen. Die Beschränkung auf sozialpädagogische Angebote und die ausschließliche Förderung zusätzlich beschäftigter Sozialpädagogen entfalle.
Durch Schaffung besonderer Lerninhalte und Lernbedingungen, Ausstattungen und Unterstützungsmöglichkeiten sollen die Rahmenbedingungen der Hauptschulen insgesamt verbessert werden. Mit den zusätzlichen Mitteln können sowohl unterrichtsbegleitende als auch unterrichtsbegleitende Maßnahmen zur weiteren Profilierung der Hauptschulen finanziert werden.
Gleichzeitig solle den Hauptschulen beim weiteren Ausbau von Ganztagsangeboten eine besondere Stellung zugewiesen werden, um diese Mittel vornehmlich bei den Hauptschulen zu bündeln. Dadurch bestünden weitere Möglichkeiten, personelle und sächliche Synergieeffekte zu nutzen und die Ausstattung und Unterstützung der Hauptschulen auszubauen.
"Entscheidend für die Profilbildung ist, dass die Hauptschulen inhaltlich und organisatorisch an der Arbeitswelt ausgerichtet werden. Das bedeutet mehr Praktika, Praxistage in den Betrieben, verstärkte Zusammenarbeit mit den berufsbildenden Schulen sowie mit der Wirtschaft und dem Handwerk. Den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule sollen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die sie in keiner anderen Schule lernen können und die genau den Anforderungen der ausbildenden Wirtschaft entsprechen. Diese erforderliche Profilierung der Hauptschulen werden wir mit den zusätzlichen Mitteln unterstützen", erklärte der Abgeordnete Reinhold Hilbers.
Mit dem neuen Programm könnten bestehende Möglichkeiten und Ressourcen vor Ort genutzt und die zusätzlichen Mittel effektiver eingesetzt werden. Neben der sozialpädagogischen Unterstützung in der jetzigen Form könne auch die schulische Einbindung örtlicher Vereine und Verbände möglich gemacht werden. Kooperationsprojekte mit der örtlichen Wirtschaft und den berufsbildenden Schulen fielen ebenfalls unter das Hauptschulprofilierungsprogramm.
"Grundsätzlich sollen sämtliche Maßnahmen, die auf einem Gesamtkonzept der Schule beruhen und der oben beschriebenen Profilbildung dienen, förderfähig sein", so der Friedrich Kethorn abschließend.

"Schülerinnen und Schüler begleiten Abgeordnete

Eine Woche lang können Schülerinnen und Schüler mich bei meiner Arbeit als Landtagsabgeordneten begleiten und dabei die Aufgaben und Aktivitäten eines Landtagsabgeordneten in seiner ganzen Bandbreite kennen lernen. Sie werden mich in das Leineschloss, in meinem Wahlkreis sowie bei vielen "parlamentsrelevanten" Tätigkeiten begleiten.

Der große Erfolg vorangegangener Hospitationsphasen in den letzten Jahren und die nach wie vor zahlreichen Anfragen von Schülerinnen und Schülern waren für den Landtag Grund genug, eine neue Auflage dieses Projekts zu starten.

Dieses Projekt ist als eine schulische Veranstaltung anerkannt, so dass für alle Schülerinnen und Schüler Unfallversicherungsschutz besteht. Die Schulen sind gebeten worden, den Schülerinnen und Schülern Unterrichtsbefreiung zu erteilen, sofern diesen keine Klausuren, Abschluss- oder Abiturprüfungen entgegenstehen.

Die Hospitationsphase soll damit abgeschlossen werden, dass die teilnehmenden Jugendlichen die Ergebnisse dieses Projekts, das im Unterricht wieder näher erarbeitet, begleitet und dokumentiert werden soll, im Rahmen einer Präsentation im Niedersächsischen Landtag, die im 2. Quartal des kommenden Jahres vorgesehen ist, öffentlichkeitswirksam darstellen. Das kann z. B. durch eine Internet- oder eine CD-ROM-Präsentation, einen Ergebnisbericht, eine Zeitungsdokumentation, Videofilme, Collagen oder Fotoreihen der daran beteiligten Schülerinnen und Schüler geschehen.

Ich würde mich freuen, wenn die Hospitation bei Euch auf Interesse stößt und Ihr Euch bei mir meldet.

Mit freundlichen Grüßen

Reinhold Hilbers, MdL

"Bekommt Europark eine Sonderförderung?

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 01.09.2003

Wird es gelingen, für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Gewerbegebietes Europark eine Sonderförderung zu bekommen? Diese Frage beschäftigt derzeit die Beteiligten zwischen Nordhorn, Emlichheim und Coevorden. In der vergangenen Woche eine deutsch-niederländische Delegation zu Gast bei der Europäischen Union in Brüssel und trug die Probleme vor. Sie brachten die feste Zusage mit zurück, kurzfristig direkt mit den zuständigen Beamten der Europäischen Kommission verhandeln zu können. Im Europark wird das als Erfolg gewertet.

"Der Europark als grenzüberschreitendes Gewerbegebiet muss einen Sonderstatus in der Förderkulisse bekommen", fordert Oberkreisdirektor Josef Brüggemann. Die Situation für die weitere Erschließung des Europarks werde immer schwieriger. Bislang sei die Entwicklung der Infrastruktur vor allem aus dem Topf der so genannten GA-Mittel gefördert worden. Doch die Bundesregierung will Infrastrukturmaßnahmen in den alten Bundesländern künftig nicht mehr über das GA-Programm fördern. Und in der Region geht man nicht davon aus, dass das Land Niedersachsen seinen Anteil am Programm um die fehlenden Bundesmittel erhöht.
Dazu kommt eine weitere Schwierigkeit. Seitdem die Grafschaft nicht mehr zum Ziel-2-Fördergebiet der Europäischen Union gehört, gibt es aus diesem Topf nur noch für eine Übergangszeit immer geringer werdende Mittel. Standen im Jahr 2000 für sämtliche Übergangsgebiete in Niedersachsen 10,78 Millionen Euro zur Verfügung, so sind es im Jahr 2005 nur noch 1,12 Millionen Euro. Demgegenüber ist die niederländische Seite des Europarks als Ziel-2-Fördergebiet bei der Europäischen Union ausgewiesen und wird auch entsprechend gefördert. "Man kann das grenzüberschreitende Gewerbegebiet nicht gleichmäßig entwickeln, wenn so unterschiedlich gefördert wird", sagt Oberkreisdirektor Josef Brüggemann.

"Wenn die niederländische Seite nach 2005 eventuell kein Ziel-2-Gebiet mehr sein sollte, dann haben wir gar nichts mehr", befürchtet der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers (CDU), auf dessen Initiative hin in der vergangenen Woche die deutsch-niederländische Delegation nach Brüssel gefahren ist. Dort hatte der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering (CDU), ein Gespräch mit dem für die Förderpolitik zuständigen Beamten der EU-Kommission, Espen Poulsen, vermittelt. Mit dabei waren auch der Europaabgeordnete Garrelt Duin (SPD) und sein Parlamentskollege Armin Laschet, der in einem grenzüberschreitenden Gewerbegebiet bei Aachen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat wie die Entwickler des Europarks. Neben Fragen der Finanzierung sind dies vor allem unterschiedliche Normen und Gesetze im Bereich Steuern, Recht und insbesondere im Bereich des Arbeitsrechts.
"Espen Poulsen zeigte sich sehr beeindruckt von dem Konzept des grenzüberschreitenden Gewerbegebietes", berichtet Hilbers nach dem Gespräch in Brüssel. So habe man vereinbart, dass er direkte Kontakte zu den zuständigen Beamten der Kommission vermitteln soll, die die Förderkulissen bearbeiten. Diesen Sprung auf die "Arbeitsebene" werten die Beteiligten als wichtigen Schritt für weitere Verhandlungen.
Zufrieden über die Reise nach Brüssel zeigt sich auch der Bürgermeister der Samtgemeinde Emlichheim, Hildebrand Stegemann: "Die Coevordener haben den direkten Kontakt nach Brüssel schon länger gepflegt. Es ist nun die größte Aufgabe für uns, uns um diese Dinge zu kümmern."

Verstärkung der polizeilichen Präsenz in der Fläche

Hannover/Nordhorn: Die im Frühjahr von Innenminister Uwe Schünemann angekündigte Übernahme von 150 Polizeibeamtinnen und -beamten aus anderen Bundesländern nach Niedersachsen ist jetzt beschlossene Sache. Nach Angaben der beiden CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers profitiert auch die Polizeiinspektion Nordhorn von dem so genannten "150er" Programm. Die Polizeiinspektion erhält 3 Beamtinnen und Beamte, insgesamt sind es im Regierungsbezirk Weser-Ems 46 Beamtinnen und Beamte.
"Wir wollen die polizeiliche Präsenz insbesondere in der Fläche endlich verbessern. Dank dem "150er" Programm wird jetzt auch die Grafschaft Bentheim personell besser ausgestattet ", so Friedrich Kethorn
Am Montag teilte Innenminister Uwe Schünemann mit, dass inzwischen für so genannte Einzelfallregelungen 100 schriftliche Zusagen erteilt worden sind. Insbesondere die Länder Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen, aber auch Bremen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Baden – Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern sowie der BGS und das BKA hätten Beamtinnen und Beamte abgegeben. Die Versetzungen sollen bis Ende 2003 abgeschlossen sein.
50 Komissaranwärterinnen und -anwärter aus Berlin, die dort Ende 2003 ihr Fachhochschulstudium beenden, werden nicht vom Land Berlin übernommen und wechseln nach Niedersachsen. Sie werden direkt bei der Landesbereitschaftspolizei Niedersachsen eingestellt. Die Landesbereitschaftspolizei wird dann bis zum April 2004 im gleichen Maße Personal für die Flächenbehörden freisetzen und damit eine zusätzliche Präsenzerhöhung bewirken.

Wulff, Busemann, Kues und Hilbers auf der Emslandschau

Über die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft unserer Region überzeugten sich im Beisein von Ministerpräsident Christian Wulff auch Kultusminister Bernd Busemann, der Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann Kues und der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers. Mit einer Kostprobe der Milchwirtschaft stärkten Sie sich bei Ihrem Rundgang. Die Christdemokraten zeigten sich beeindruckt über die dargebotene Kompetenz und Innovationskraft der heimischen Wirtschaft. Ministerpräsident Christian Wulff und Reinhold Hilbers nutzten auch die Gelegenheit, um bei den Unternehmern um zusätzliche Ausbildungsplätze für die von unversorgten jungen Menschen aus der Region zu werben.

CDU-Abgeordnete: Die Einschulung der ABC-Schützen steht unter einem guten Stern

"Die neuen Erstklässler besuchen künftig Qualitätsschulen mit einer Lehrerausstattung, die es so in Niedersachsen noch nicht gegeben hat", so die beiden Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers in einer Erklärung zum Schulbeginn.
Die neue Prioritätensetzung in der Bildungspolitik zahle sich bereits wenige Monate nach dem Regierungswechsel in Niedersachsen für die Schülerinnen und Schüler aus. "Mit dem neuen Schuljahr steigt die durchschnittliche rechnerische Unterrichtsversorgung an den allgemein bildenden Schulen auf annähernd 100 %", betonten die beiden Abgeordneten.
Landesweit werden im beginnenden Schuljahr mehr als 1,25 Millionen Schülerinnen und Schüler von rund 81.000 Lehrerinnen und Lehrer an den 3.689 allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen unterrichtet. Durch die 2500 zusätzlichen Lehrerstellen wird mit insgesamt 4.204 Neueinstellungen eine neue Höchstmarke erreicht. Reinhold Hilbers hob hervor, dass es auch in der Grafschaft Bentheim gelungen sei, die zusätzlichen Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. Ein Auswahl- und Einstellungsverfahren in diesem bisher nicht gekannten Umfang erfolgreich durchzuführen, sei ein weiterer Beleg für die hervorragende Arbeit der neuen Landesregierung, ergänzte Friedrich Kethorn.
"Endlich werden in Niedersachsen die Schwerpunkte der Landespolitik wieder richtig gesetzt und in die Bildung unserer Kinder investiert", betonten beide CDU-Politiker. In Niedersachsen habe man weiterhin einen Anstieg der Schülerzahlen zu verzeichnen, deren Höchststand erst im nächsten Jahr erreicht werde.
Auf der Basis eines bildungspolitischen Gesamtkonzepts wurde im Juni die umfassendste Schul- und Bildungsreform in Niedersachsen mit dem neuen Schulgesetz zur Verbesserung der Bildungsqualität und zur Sicherung von Schulstandorten eingeleitet. "Sämtliche Verbesserungen zu einem modernen und wohnortnahen Schulsystem, ausgerichtet auf die vielfältigen Begabungen der Schülerinnen und Schüler mit langfristig organisierten Bildungsgängen und hoher Durchlässigkeit, werden den ABC-Schützen zugute kommen. Unter diesen Voraussetzungen ist es mir eine besondere Freude, den ABC-Schützen in der Grafschaft Bentheim einen spannenden Start und vor allem Spaß am Lernen zu wünschen.

CDU-Politiker und Kultusminister treffen Vertreter der Wirtschaft

Artikel vom 17.08.2003 (Emsland-Kurier)

Haselünne – Niedersachsens Kultusminister Bernd Busemann (CDU) und die Landtagsabgeordneten aus dem Emsland, Osnabrück und der Grafschaft Bentheim machten auf ihrer zweitägigen Bereisung auch Station in Haselünne. Hier trafen sie mit Vertretern des Wirtschaftsrates der CDU im Landessverband Niedersachsen zusammen und erörterten aktuelle Fragen und Probleme.
Dr. Jan Berentzen begrüßte als Vorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU im Landesverband Niedersachsen Bernd Busemann, die Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing (Haren), Reinhold Hilbers (Emlichheim), und Heinz Rolfes (Lingen) sowie den Sektionsvorstand des Wirtschaftsrates und zahlreiche Vertreter der emsländischen Wirtschaft. Hiebing unterstrich die große Bedeutung gemeinsamer Gespräche und Anregungen von Wirtschaft und Politik, um gemeinsam die Finanzmisere zu überwinden. Man müsse und wolle die "Krise nutzen für ein besseres Land am Ende der Legislaturperiode". Rolfes nannte als wichtiges Ziel der Wahlperiode einen "verfassungsmäßigen Haushalt mit 1,45 Milliarden Euro Einsparung". Bis zum Ende der Legislaturperiode müsse die geplante Verwaltungsreform mit einem Abbau von 6000 Stellen geschafft sein.
Mehrere Vertreter der Wirtschaft forderten von den Politikern, bürokratische Hemmnisse abzubauen und mehr Spielräume zu schaffen. Notwendig sei eine "Aufgabenkritik", die Überflüssiges beseitigen müsse. Viele Verwaltungsvorgänge seien unnötig, kosteten Personal und Zeit und bedeuteten keinen Wirtschaftswachstum. Prokurist Hermann Haarhus aus Schüttorf forderte unter dem Applaus der Teilnehmer ein Ende der Bürokratie. Es sei die wichtigste Aufgabe der Politik, Beschäftigungen zu schaffen und die Arbeit erheblich billiger zu machen. Arbeitnehmer müssten einsehen, dass sie auf Freizeit verzichten sollten.
Busemann sah in der angekündigten Verwaltungsreform und dem angestrebten Stellenabbau eine "große Chance, weil wir kein Geld haben und der Rotstift diktiert". Naturgemäß war die Schul- und Bildungspolitik zentrales Thema seiner Ausführungen. Seine Regierung steht für ein gegliedertes Schulwesen ein, in dem es die Haupt- und die Realschule sowie das Gymnasium gebe. Jedes Kind könne in Niedersachsen "begabungsgerecht gefördert" werden. Die Wirtschaft habe immer verlangt, die Hauptschule nicht abzuschaffen. Dann müsse sie aber auch Hauptschüler einstellen. Der neue Kultusminister bemängelte, dass oft in der Hauptschule zuviel Theorie und zuwenig Praxis vorherrsche. "Wir müssen die Hauptschule stärken", forderte der Minister. Die Ausbildungsfähigkeit der Schüler müsse zu einer Ausbildungsreife geführt werden. Den Eltern müsse jetzt klar gemacht werden, dass die Hauptschule "etwas Vernünftiges ist und mit ihr andere Bildungswege nicht versperrt sind".

CDU-Landtagsabgeordnete zu Gast in Groß Hesepe

"Das Moormuseum ist Bestandteil der Kultur", betonte der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers anlässlich des Besuch im emsländischen Moormuseums in Groß Hesepe. Zusammen mit seine Ladtagskollegen Coenen, Rolfes, Kethorn, Hiebing und Bäumer sowie dem CDU-Bezirksvorsitzenden Dr. Hamacher besuchte die Delegation verschiedene Einrichtungen im Bereich Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück, um sich vor Ort zu informieren. Zu den Gästen in Groß Hesepe gehörten auch Dr. Kalthofen vom Landkreis Emsland, Bürgermeister Leinweber aus Geeste sowie CDU-Ortsverbandvorsitzender Möller.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Hesepe, Heiner Schwering, sowie der neue Leiter des Moormuseums, Dr. Michael Haverkamp, hießen die Gäste herzlich willkommen. Heiner Schwering ging zunächst auf die Geschichte der Einrichtung ein. Mit rund 50 000 Besuchern im Jahr habe das Moormuseum auch eine große touristische Bedeutung erlangt. Im Laufe der Jahre seien im Rahmen verschiedener Maßnahmen über 300 Menschen hier beschäftigt gewesen, von denen einen große Anzahl anschließend in den normalen Arbeitsprozess hätten integriert werden können, verwies Schwering auf die soziale Komponente. Er zeigte sich erfreut, dass mit Dr. Michael Haverkamp jetzt auch die Hauptamtlichkeit "Einzug" gehalten habe. Dadurch könne vieles auch wissenschaftlich aufgearbeitet werden. "Wir haben noch viel vor", machte Schwering deutlich.
Mit der Feldbahn fuhren die Gäste dann durch das Gelände Hier erläuterte
Dr. Haverkamp die verschiedenen Entwicklungsstufen, die mit dem Moor zusammenhängen. Durch die große Hitze der vergangenen Wochen war eine deutliche Wasserabsenkung zu registrieren. Geplant ist nach den Worten von Dr. Haverkamp, einen Fußweg für die Besucher einzurichten sowie ein Siedlerhaus zu erstellen. Beeindruckt zeigten sich die Gäste auch von dem umfangreichen Maschinenpark, der früher zum Torfabbau und zur Bodenkultivierung diente. In seinen weiteren Ausführungen verwies Dr. Haverkamp auf die überregionale Bedeutung des Moormuseums. Dies bestätigte auch Dr. Kalthofen vom Landkreis Emsland: "Es gibt nirgendwo etwas Vergleichbares." Bedauert wurde in diesem Zusammenhang das Fehlen eines regionalen Kulturprogrammes. Wissenschaftlich aufgearbeitet werden soll auch das Ausstellungsgebäude des Moormuseums. Nach Angaben von Dr. Haverkamp sind auch bauliche Veränderungen dringend notwendig, um sowohl die Exponate besser schützen zu können; aber auch um die Räumlichkeiten für Besucher noch attraktiver zu machen.

Bild ( Johannes Möller (Vors. Der CDU Groß-Hesepe), Bürgermeister Hans-Josef Leinweber, die Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers, Bernd-Carsten Hiebing, CDU Bez.Vors. Dr. Wolfram Hamacher, Landtagsabgeordnete Heinz Rolfes, Reinhold Coenen und Friedrich Kethorn, Frau Dr. Kaltofen vom Landkreis Emsland, Heiner Schwering ( Vors. Heimatverein), Museumsleiter Dr. Michael Haverkamp