Drei neue Ganztagsschulen in der Grafschaft genehmigt
Die Hauptschule Gildehaus, die Hauptschule Deegfeld in Nordhorn sowie die Haupt- und Realschule Emlichheim werden aller Voraussicht nach zum Schuljahresbeginn 2004/2005 als Ganztagsschule genehmigt, teilten die beiden Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers mit.
Insgesamt beabsichtige Kultusminister Bernd Busemann bis zu 70 neue Genehmigungen für Ganztagsschulen in Niedersachsen zu erteilen. Damit werde trotz begrenzter Mittel die Zahl der Ganztagsschulen im Land annähernd verdoppelt, so Friedrich Kethorn. Die CDU-geführte Landesregierung habe damit in einem Jahr mehr Ganztagsangebote genehmigt, als die SPD-Regierungen in 13 Jahren zuvor.
Insbesondere Hauptschulen seien berücksichtigt worden, so Reinhold Hilbers, um das Profil dieser Schulform weiter zu stärken. Denn gerade Hauptschulen könnten die erweiterten zeit-lichen und räumlichen Möglichkeiten der Ganztagsschule zur verbesserten Unterrichts- und Erziehungsarbeit nutzen. Die Hauptschule in Gildehaus, die Hauptschule Deegfeld in Nord-horn, sowie die Haupt- und Realschule Emlichheim würden mit der Genehmigung für ihren Einsatz belohnt, ergänzten die beiden Abgeordneten.
Alle Ganztagsschulen erhielten die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, in welchem Umfang sie Fachkräfte in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern oder Lehrerinnen und Lehrer einsetzen. Das Angebot richte sich also nicht mehr ausschließlich nach den Neigun-gen und Kompetenzen der zur Verfügung stehenden Lehrkräfte. Vielmehr könne je nach örtlichen Bedarf und Schwerpunkten einer Schule ein Angebot innerhalb des Schulprofils, z.B. im musischen Bereich, im Sport oder auch im sozialen Bereich aufgelegt werden. Den Schulen werde eine Mischkalkulation ermöglicht. Je Schüler- und Nachmittagsteilnahme werde ein Ganztagszuschlag in Form von Lehrerstunden gewährt. Alle Schulen bekämen aber zugleich die Möglichkeit den berechneten Bedarf an Lehrerstunden zu kapitalisieren und ihn in ein Budget zur Bezahlung außerschulischer Fachkräfte umzuwandeln.
Leider sei die Realschule Deegfeld vorerst noch nicht genehmigt worden, so Kethorn ab-schließend, aber man habe einen "Fuß in der Tür". Die baulichen Maßnahmen an der Haupt-schule Deegfeld könnten entsprechend der Beantragung vorgenommen werden, wenn die Genehmigung demnächst offiziell vorliege. Damit stiegen dann auch die Chancen der Realschule auf eine spätere Genehmigung.
Ministerin wirbt um Verständnis für Kürzungen
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 08.03.2004
Keinen leichten Stand hatte die niedersächsische Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag bei einer Diskussion in Emlichheim. Vertreter freier Wohlfahrtsverbände mahnten mehr Verlässlichkeit bei den Gesetzesvorhaben der Landesregierung an.
"Wir wissen, dass Sozialreformen notwendig sind. Wir brauchen aber verlässliche Aussagen, damit wir Planungssicherheit haben. Dann sind wir gerne zur Mitarbeit bereit." Georg Harms-Ensink, Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhausvereins, sprach aus, was die meisten Vertreter der freien Träger und Wohlfahrtsverbände dachten: Wenn die Regierung neue Gesetze beschließt, dann muss sie uns wenigstens die Zeit lassen, um sie umzusetzen. Johann Wenig, Geschäftsführer des Paritätischen, nannte ein Beispiel: "Wegen der Laufzeit der Arbeitsverträge und langfristiger Vertragsbindungen können wir gar nicht schnell auf Kürzungen reagieren."
Ursula von der Leyen hörte sich die Kritik an, wies jedoch mehrfach die Verantwortung von sich und der Landesregierung weg. Wenn einer Rentnerin wegen der Zuzahlungen für Arztbesuche und Taxifahrten zum Arzt kein Geld zum Leben mehr bleibe-, Bernhard Alferink, Kreisvorsitzender des Sozialverbands Deutschland, hatte ein Beispiel genannt-, so sei dies eine Folge der chaotischen Umsetzung der Gesundheitsreform durch die Verwaltungen des Bundes, der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigungen.
Bevor sie sich der Diskussion stellte, hatte von der Leyen in einem sozialpolitischen Referat ihre Ziele umrissen. Dabei warb sie um Verständnis für die Kürzungen des Blindengeldes, der Zuschüsse für die Nachbetreuung ehemals Drogenabhängiger und der Zuschüsse für die Aidshilfe sowie für die Streichung der externen Suchtberatung für Strafgefangene ab 2005 und die Nullrunde für Behinderteneinrichtungen. Leere Kassen und wegbrechende Steuereinnahmen zwängen zu einschneidenden Schritten.
Zugleich warb von der Leyen für ihr Modell sogenannter Mehrgenerationshäuser. 50 will sie in dieser Wahlperiode bezuschussen. Mehr als 100 Anträge lägen bereits vor. Als politische Ziele nannte sie zudem die Ausweitung der ambulanten und eine Beteiligung der Angehörigen an der stationären Pflege. "Bevor der Staat einspringt, muss jeder zunächst selbst für seine Eltern sorgen", sagte die Ministerin.
In seiner Begrüßung hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers eingeräumt, dass "Reformschritte so eingeleitet werden müssen, dass die Menschen die Ziele und Grenzen der Reformen erkennen können".
Tag der offenen Tür im Landtag
Unter dem Motto "Politik zum Anfassen" öffnete der Niedersächsische Landtag am vergangenen Samstag zum dritten Mal seine Pforten zu einem Tag der offenen Tür. Auch die CDU-Landtagsfraktion lud die Bürgerinnen und Bürger ein, einen interessanten und informativen Tag im niedersächsischen Landtag zu verbringen. Rund 30.000 Besucher nutzen die Gelegenheit sich über die Arbeit des Landtages zu informieren. Auch die beiden Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers nutzten die Möglichkeit mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und ihnen die Arbeitsweise des Landesparlamentes vorzustellen.
Unter anderen gab es Verlosungen mit attraktiven Preisen, Autogrammstunden mit den Bundesligisten von Hannover 96 sowie den Eishockeyspielern der Hannover Scorpions. Daneben hatten die Besucher die Möglichkeit zu Begegnungen mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff und dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion David McAlllister. Auch die beiden Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers nutzten die Möglichkeit mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und ihnen die Arbeitsweise des Landesparlamentes vorzustellen.
"Ersatzzahlung stärkt Naturschutz in Niedersachsen
Hannover. Bei Eingriffen in Natur und Landschaft hätten die bisherigen Erfahrungen mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gezeigt, dass trotz hoher Kosten für die durchgeführten Maßnahmen oft nur geringe Vorteile für die Umwelt entstünden, fassten die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers das bisher bestehende Defizit der Eingriffsregelung im Naturschutzgesetz zusammen.
Um diesen Missstand zu beseitigen, hat der Niedersächsische Landtag jetzt einen Gesetzentwurf von CDU und FDP verabschiedet, mit dem neben Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bei Eingriffen in Natur und Landschaft zukünftig auch eine Ersatzzahlung ermöglicht wird.
Friedrich Kethorn erläuterte weiter: "Durch die bisher geltende Regelung war die Absicht des Gesetzgebers nicht immer erreicht worden, Eingriffe in Natur und Landschaft zu kompensieren. Als eine weitere Folge gingen häufig für die Landwirtschaft wertvolle Flächen verloren, weil sie trotz naturschutzfachlich geringer Eignung mangels Alternativen für Kompensationsmaßnahmen herangezogen worden sind". Viele Bürger und vor allem Betroffene hätten diese unsinnige Regelung deshalb zu Recht nicht mehr verstanden. Auch zahlreiche Landkreise drängten seit längerer Zeit auf gesetzliche Veränderungen.
Durch die Ersatzzahlung wird es zukünftig möglich sein, Eingriffe in Geld auszugleichen, mit denen dann an anderen Orten sinnvollere Projekte für die Natur verwirklicht werden. Anstatt zwingend Insellösungen zu versuchen und am Ort der Baumaßnahme irgendeine Hecke zu pflanzen, können nun Biotopverbundsysteme geschaffen und vernetzt werden. Solche Bestrebungen in der Praxis haben bisher keine gesetzliche Grundlage gehabt. Die Ersatzzahlung wird auf maximal 7 % der Investitionskosten begrenzt.
"Durch die Neuregelung ist die Natur der große Gewinner. Der Naturschutz in Niedersachsen wird damit erheblich gestärkt, laufende Verfahren werden beschleunigt. Zwei weitere Vorteile kommen noch dazu: Wir lassen die eingenommenen Gelder bei den Landkreisen und kreisfreien Städten und stärken damit den Naturschutz vor Ort. Die Kommunen erhalten außerdem größere Gestaltungsmöglichkeiten bei der Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Sie erhalten damit ein wertvolles Instrument für ihre Gewerbeansiedlungspolitik, das es zugleich den Trägern von Vorhaben erleichtert, ihre gesetzlichen Kompensationspflichten zu erfüllen. Im Ergebnis haben wir damit Gewinner auf allen Seiten – ein seltener Fall in der Politik", so Reinhold Hilbers abschließend.
Neuenhauser Schüler berichten aus dem Landtag
Für n-21 als Online-Redaktion ins Plenum
Hannover. Landtagspräsident Jürgen Gansäuer hatte es möglich gemacht: Schüler-Online-Redaktionen dürfen von den Plenums-Tagen des Landtags Niedersachsen im Internet live aus Hannover berichten. Um dabei sein zu können, mussten sich die jungen Web-Journalisten bei "n-21: Schulen in Niedersachsen online" bewerben. Den ersten Zuschlag bekam jetzt das Gymnasium Neuenhaus. Vom 18. bis 20. Februar kommen die Neuenhauser in die Landeshauptstadt. Ihre journalistischen Ergebnisse werden dann ab 18. Februar unter dem Button Online-Redaktionen auf www.n-21.de zu lesen, betrachten und hören sein.
Schulleiter Gerhard Herrenbrück freut sich, dass sein Team aus Birte Gövert, Stefan Nyhuis, Kai Schomaker, Miriam Slüter und Politik-Lehrer Karl-Heinz Meyer drei Tage lang den Abgeordneten auf den Zahn fühlen wird. Als Pate der Online-Redaktion hat sich der CDU-Abgeordnete Reinhold Hilbers zur Verfügung gestellt. Für die Neuenhauser wird der Wietmarscher Politiker erster Ansprechpartner auf den Plenumstagen sein.
Ausgestattet mit funkvernetzten Notebooks, Internetzugang, Digitalkameras, mp3-Player und Präsentationswand werden die Online-Teams ihr eigenes Redaktionsbüro im Landtags-Foyer beziehen. Wohnen wird das Team in der hannoverschen Innenstadt ganz in der Nähe des Landtages.
Gefördert werden die n-21-Online-Redaktionen von der Deutschen Telekom, dem Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverband und der Volkswagen AG.
CDU-Neujahrsempfang
Artikel der Meppener Tagespost vom 11.02.2004
Zum letzten Mal sprach Bürgermeister Josef Egbers auf dem Neujahrsempfang des Twister CDU-Gemeindeverbandes, denn er wird ebenso wie Gemeindedirektor Günter Göken bei der Bürgermeisterwahl nicht antreten. "Wir stehen in Twist vor einem Generationswechsel", stellte die CDU-Fraktionsvorsitzende Anni Gebbeken treffend fest.
Am 13. Juni sind in der Gemeinde Twist Bürgermeisterwahlen. Kandidat ist der bisherige Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Reinhard Ahlers, der im Twister Heimathaus zahlreiche Mitglieder zum Neujahrsempfang mit Grünkohlessen begrüßen konnte. Das Jahr 2004 habe für die CDU auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene sehr gut begonnen. Vor allem auch die neue CDU-Landesregierung setze ihre Reformpolitik erfolgreich und mit großer Akzeptanz der Bevölkerung um. "Ich bin jetzt gespannt, wie der neue kommunale Finanzausgleich geregelt wird", sagte er. In Twist habe die CDU in den vergangenen Jahrzehnten großartige Arbeit geleistet und "ist der Garant für gute Politik".
Ehrengast MdL Reinhold Hilbers hob die Bedeutung der diesjährigen Europawahl, die ebenfalls am 13. Juni stattfindet, hervor. "Europa wird immer wichtiger für uns, denn viele Entscheidungen werden europäisch getroffen", so der Landtagsabgeordnete. Deutlich unterstrich Hilbers die Forderung nach Neuwahlen des Bundestages, denn der "Schauspieler ist enttarnt". Das Land brauche dringend Reformen. Niedersachsen zeige, dass Reformpolitik mit klaren Zielen und Ausführungen durchaus vermittelbar sei, denn nach den neuesten Umfrageergebnissen sprächen 78 Prozent der Bevölkerung von einem gelungenen Start der neuen Landesregierung. Mit Blick auf einen neuen kommunalen Finanzausgleich versprach Hilbers, er werde sich dafür einsetzen, dass die Fläche stärker als bisher hierbei Berücksichtigung finde.
Ausführlich informierte Bürgermeister Josef Egbers über den Etatentwurf 2004, der am 26. Februar im Rat verabschiedet werden soll. Er nutzte die Gelegenheit, um für die Jahrzehntelange vertrauensvolle politische Zusammenarbeit in der Gemeinde zu danken und sprach der Gemeindeverwaltung mit Gemeindedirektor Günter Göken ein großes Lob für die immer engagierte Arbeit aus.
Anni Gebbeken berichtete aus der Fraktionsarbeit. Mit Blick auf den bevorstehenden Wechsel an der Verwaltungsspitze betonte sie, noch herrsche keine Endzeitstimmung, "wir haben bis zur Wahl noch viel zu tun". Sie bedauerte, dass Twist nun doch keine gymnasiale Sekundarstufe I erhält. Dafür solle die Verwaltung die Bemühungen um die Einrichtung einer Ganztagsschule aber intensivieren.
"Koalitionsvertrag fast abgearbeitet"
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 03.02.2004
Nordhorn/Hannover/MM – "Es wird gehandelt, statt geredet", umschreibt der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers die Politik der neuen Landesregierung, die ein Jahr im Amt ist. Von der Koalitionsvereinbarung mit der FDP seien bereits die überwiegende Anzahl der Punkte "abgearbeitet". Bei den anstehenden Reformen lege man ein großes Tempo vor.
Belegen will der CDU-Landespolitiker das mit folgenden Punkten: Beim Wirtschaftswachstum habe Niedersachsen im vergangenen Jahr auf dem vierten Platz gelegen; in der Arbeitslosenstatistik sei das Land unter den westdeutschen Flächenländern vom letzten auf den fünften Platz gerückt; zusammen mit den Kammern seien 1000 zusätzliche Ausbildungsplätze eingeworben worden.
Zahlreiche Gesetzesvorhaben sind nach Darstellung von Hilbers bereits auf den Weg gebracht worden: Die Schulreform habe eine 100prozentige Unterrichtsversorgung zur Folge, das Polizeigesetz bringe mehr Polizisten in die Fläche, das Pflegegesetz stärke die ambulante Pflege und das Mediengesetz begrenze den Einfluss der Parteien.
Eine der wesentlichen Aufgaben der neuen Landesregierung sei die Sanierung der Finanzlage. "Hier haben wir eine schwere Erblast übernommen", sagt Hilbers. Doch trotz des großen Kürzungsvolumens von etwa 1,9 Milliarden Euro werden nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten "keine Strukturen zerschlagen".
Einsetzen will Hilbers sich im Landtag für eine Stärkung des ländlichen Raumes. So soll in der Raumordnung das Zentralitätsprinzip etwas zurückgefahren und den Gemeinden mehr Entwicklungsmöglichkeiten eingeräumt werden. In diesem Jahr soll zudem mit 5,2 Millionen Euro wieder ein Radwegeprogramm angeboten werden. Dabei sollen im Radwegebau die bisher geforderten Ersatzmaßnahmen für die Eingriffe in die Natur wegfallen. "Daher werden die Radwege günstiger", betont Hilbers. Die Dorferneuerung und das Programm "ProLand" sollen fortgesetzt werden. Das Krankenhausprogramm werden in dieser Landtagsperiode um 20 Millionen Euro pro Jahr auf insgesamt 500 Millionen Euro aufgestockt.
Einsetzen will sich Hilbers auch für die Sanierung der Landesstraße 46 zwischen Ringe und Twist, die in einem schlechten Zustand ist. In diesem Zusammenhang weist der Landtagsabgeordnete darauf hin, dass eine Verlängerung des Radweges von Neuringe bis Ringe auch für den Tourismus von Bedeutung ist.
Landtagsabgeordneter besucht Kindergarten in Dalum
Ein Bild über die Arbeit im Kindergarten St. Bernadette in Dalum wollte sich Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers (CDU) machen und mit der Leiterin, Frau Ursula Günster, über die Fragen der Vernetzung der Kindergartenarbeit und der Grundschule sprechen. An dem Gespräch nahm Heinz Schomaker vom Kuratorium teil.
Hilbers hatte die Kindergärten im Wahlkreis über die Ergebnisse einer großen Anfrage im Landtag unterrichtet aus der die Ziele der Bildungsarbeit in den Kindergärten hervorgehen. Der Christdemokrat stellte dabei heraus, dass im Kultusministerium derzeit an einem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Kindertagesstätten gearbeitet werde Hierüber habe er sich aktuell noch einmal versichert. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass im ersten Vierteljahr noch Ergebnisse vorliegen würden. Ziel seitens der Landespolitik ist es, mit den Trägern eine Vereinbarung abzuschließen. In diese Gespräche sind Vertreter der großen Kirchen eingebunden, so Hilbers.
Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers erhielt kürzlich von Frau Günster einen unfangreiches Ideenpaket, wie das Wissen über den Stand der Entwicklungsziele von Kindern in Kindertagesstätten verbessert werden kann.
Die Leiterin Frau Günster betont, dass es für Qualität der Kinder in der Zukunft entscheidend darauf ankomme, in wie weit Kindertagesstätte und Grundschule kooperativ miteinander zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang hat für Frau Günster das Wissen um den Entwicklungsverlauf der Kinder höchste Priorität. Nur wenn die Kindergärten über die Fähigkeiten und Defizite der abzugebenden Kinder sehr detailliert Bescheid wissen, kann eine optimale Förderung stattfinden. Daher sollten gezielte und differenzierte Aufzeichnungen z.B. in Form eines Beobachtungsbogens höchsten Stellenwert in der päd. Arbeit haben. Eine jährliche Zusammenfassung in Form eines Entwicklungsberichtes wäre daher für die Leiterin eine sinnvolle und vor allem gewinnbringende Konsequenz.
Diese Ideen stießen auch in Kultusministerium auf offene Ohren, versicherte Reinhold Hilbers.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Vorstellungen eine kluge Idee darstellen und anknüpfen an die Vorgabe des individuellen Förderplans der Grundschulen.
Heinz Schomaker vom Kuratorium appellierte an die Politik, die Arbeit in den Kindergärten auch weiterhin mit den notwendigen Finanzmitteln auszustatten. Nach seiner Ansicht nehmen die Anforderungen an die Erziehung der Kinder in den Kindergärten stetig zu.
Bild: Reinhold Hilbers, MdL, Heinz Schomaker (Kuratorium Kirchengemeinde) Leiterin Frau Ursula Günster
CDU-Fraktionschef David McAllister besuchte Firma Wavin in Twist
Artikel der Meppener Tagespost vom 28.01.2004
"Um unseren hohen Standard zu sichern, brauchen wir hoch qualifizierte Mitarbeiter, die wir selbst ausbilden", unterstrichen Jürgen Frei, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb Wavin GmbH, und David McAllister, CDU- Fraktionschef im Niedersächsischen Landtag den enormen Stellenwert der Ausbildung.
Zurzeit beschäftigt Wavin in Twist 553 Mitarbeiter und 43 Auszubildende. Gemeinsam mit MdL Reinhold Hilbers und Vertretern der Twister CDU, Bürgermeister Josef Egbers und Gemeindedirektor Günter Göken besuchte McAllister den Twister Betrieb, um mit den jungen Auszubildenden zu sprechen. Begrüßt wurden sie durch Geschäftsführer Jürgen Frei und Personalchef Harry Platje. Jürgen Frei stellte ausführlich das Unternehmen vor und sprach von einer "grandiosen Zukunft", da der Markt für dieses Produkt nahezu grenzenlos sei. Das Unternehmen Wavin GmbH zählt zu den Pionieren und Marktführern im Bereich Kunststoff-Rohrsysteme in Deutschland. Mit 4765 Mitarbeitern in 24 Ländern erwirtschaftete die Gruppe mit Hauptsitz in Zwolle im vergangenen Jahr einen Umsatz von 922 Millionen Euro.
Das umfangreiche Know-how von Wavin ist heute in vielen Bereichen der Ver- und Entsorgungswirtschaft wie auch in der Haustechnik gefragt. Allein in 2003 wurden in den Standort Twist für neue Technik 3,5 Millionen Euro investiert. Um sich am Markt zu behaupten, "müssen wir einfach besser sein als andere", machte Jürgen Frei den Gästen klar. Und dafür brauche man hoch qualifizierte Mitarbeiter. "Wir suchen uns immer junge Leute, die was bewegen. Dafür erhalten diese eine Topausbildung", ergänzte Harry Platje.
Der Gast aus Hannover sprach von einem hochinnovativen Unternehmen in einer vorbildlichen Region. "Auf das Emsland schauen inzwischen andere mit viel Respekt". Alleine die Verwirklichung der A 31 sei für andere inzwischen ein nachahmenswertes Beispiel.
Auch von den Ausbildungsmöglichkeiten in der Wavin GmbH zeigte sich McAllister stark beeindruckt. Mit auf den Weg in die Landeshauptstadt gaben ihm die Ausbilder, dass gerade die Berufsschulen nicht so einseitig fachlich ausbilden sollten, dass mehr Deutsch und Englisch gelehrt werde, da die Zusammenarbeit der Unternehmen immer internationaler werde und oft mit ausländischen Kollegen gearbeitet werden müsse. McAllister wie auf die von der neuen Landesregierung eingeleiteten Schulreformen hin und betonte, die Schule müsse "fit fürs Berufsleben machen". Wichtig sei, so McAllister, mehr auf Inhalte und die Vermittlung von Grundfertigkeiten zu schauen. Angesprochen wurde auch die Frage der Berufsausbildungsverordnungen, deren "Entrümpelung" man durchaus überprüfen müsse. Ebenso forderten die Auszubildenden die Abschaffung des 2. Berufsschultages.
CDU-Landtagsfraktion zeichnet Frau Dr. Vera Jaron (Georgsdorf/Twist) und Frau Anneliese Glerich (Nordhorn) für Ihr ehrenamtliches Engagement aus
Dank für vorbildliche Verdienste um den Nächsten
Frau Dr. Vera Jaron, wohnhaft in Georgsdorf und Twist und Frau Anneliese Glerich aus Nordhorn, wurden von der CDU-Landtagsfraktion für ihr ehrenamtliches Engagement am vergangenen Dienstag ausgezeichnet.
Frau Anneliese Glerich engagiert sich seit 14 Jahren ehrenamtlich für verschiedene Aufga-ben im Grafschafter Klinikum, insbesondere in den Bereichen der Andachtsvorbereitung, der Hospizhilfe und beim Besuchsdienst. Frau Dr. Vera wurde für Ihr Engagement für das The-rapeutische Reitangebot für Menschen mit einer Behinderung in der Gemeinde Twist geehrt.
Die Anerkennungen überreichten Fraktionsvorsitzender David McAllister und Ministerpräsident Christian Wulff im Beisein der CDU Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn in Hannover.
100 Bürgerinnen und Bürger aus Niedersachsen sind vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, David McAllister, am 20.01.2004 für ihr soziales Engage-ment und ihre Verdienste um den Nächsten ausgezeichnet worden.
Der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers benannte aus seinem Wahlkreis die Ärztin Frau Dr. med. Vera Jaron. "Als ich die Arbeit von Frau Dr. Jaron bei einem Besuch kennen ge-lernt habe, war ich beeindruckt", erklärt Hilbers. Die Teilnehmer erlebten dort sehr viel Freu-de und für die Leistung brauche keiner der Teilnehmer etwas zu zahlen. Da professionelle Angebote stets sehr teuer seinen, könnten viele Familien sich so etwas nicht leisten, wenn es nicht ehrenamtlich angeboten würde, so Hilbers weiter. Frau Dr. Jaron hat in der Ge-meinde Twist eine Behindetensportabteilung ins Leben gerufen, die therapeutisches Reiten für Behinderte anbietet. Die Behindertensportabteilung zählt inzwischen über 100 Mitglieder, allein 40 davon sind in der therapeutischen Reitgruppe. Die Teilnehmer des Theapeutischen Reitens kommen aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland.
Friedrich Kethorn, der Frau Anneliese Glerich aus Nordhorn für die Ehrung vorgeschlagen hatte, betonte dass Frau Glerich als ehemalige Stationsleiterin des Grafschafter Klinikums wisse, welche Bedürfnisse die Menschen während eines Aufenthalts im Krankenhaus hätten. Trotz gutem Willen und engagierten Einsatzes der Pflegekräfte sei es vorbildlich, wie Frau Glerich unterstützend in ihrer Freizeit kranke Mensche begleite und betreue. Jeden Dienstag besuche sie Patienten, die Mitglieder der Kreuzkirchengemeinde Nordhorn seien.
"Wir wollen Dank sagen für Ihr selbstloses Engagement zum Wohle von Menschen, die Hilfe, Unterstützung, Begleitung und Betreuung brauchen", sagte der Fraktionsvorsitzende McAllister gegenüber den Anwesenden. "Ich möchte heute dafür werben, die ehrenamtliche Arbeit zu stärken, weil sie ein Kernelement einer humanen Gesellschaft ist, einer aktiven Bürgergesellschaft, ohne die unsere Demokratie nur eine dürre Hülse, nicht aber ein le-benswertes Gemeinwesen wäre," erklärte McAllister. Welch großartiger Einsatz insgesamt hinter dem Ehrenamt stecke, machte McAllister an folgenden Zahlen deutlich: Etwa 12 Mio. Menschen oder 18 % der Bevölkerung in Deutschland seien bei den Kirchen, im Sport, in Initiativen und Selbsthilfegruppen sowie bei Wohlfahrtsverbänden tätig. Der Wert der Arbeit, soweit er beziffert werden könne, betrage rd. 17 Mrd. Euro. Dies könne gar nicht durch staatliche Leistungen ersetzt werden.
Als großen Erfolg für die ehrenamtliche Tätigkeit wertete der Vorsitzende die Schließung der Lücken im Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz für Ehrenamtliche durch die neue Lan-desregierung. Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende auch an die Sozialministerin Frau Dr. von der Leyen, die mit der Auslobung des "Niedersächsischen Familienpreises" insbesondere die ehernamtliche Tätigkeit für Familien würdigen will.
David McAllister bat die Anwesenden, ihre Erfahrungen für einen neuen Gesellschaftsvertrag einzubringen, der die Mündigkeit der Einzelnen mit der Solidarität der Vielen verbindet. Es gehe um die Wiedergewinnung des Sozialen aus den Wurzeln der Gesellschaft selbst heraus, betonte McAllister.
Foto von links nach rechts: Dr. med Vera Jaron, Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers, Sozialministerin Dr. Ursula von der Leyen, Landtagsabgeordneter Friedrich Kethorn, Frau Anneliese Glerich, Ministerpräsident Christian Wulff, Fraktionsvorsitzender David McAllister