Beiträge zum Thema Familie
Kolping Wahlprüfsteine überreicht
28. November 2002 | kein Kommentar
Am Rande des jüngst in Oldenburg stattgefundenen CDU-Landesparteitages überreichte der Kolping Diözesansekretär August Roosmann dem CDU-Landtagskandidaten Reinhold Hilbers aus Lohne, der selbst auch zu den Kolpingern zählt, die Kolping-Wahlprüfsteine für die Landtagswahl 2003. Roosmann zitierte dabei aus dem Kolping-Leitbild in dem es heißt: „Politisches Engagement in demokratischen Parteien und Parlamenten ist für uns ein unverzichtbarer Beitrag zur verantwortungsbewussten Mitgestaltung der Gesellschaft. Kolping möchte dieses Engagement unterstützen und fördern.
Für Reinhold Hilbers sind die Wahlprüfsteine eine Orientierungshilfe für die Prioritätensetzung im politischen Alltag. Hilbers selbst engagiert sich im Vorstand des Vereins Kolping berufsbezogene Bildungsarbeit. Daher sind ihn nach eigenen Worten die Vorschläge zur Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit und zur Unterstützung der Schwachen und Benachteiligten besonders wichtig.
Ihm gefalle der Satz, „der Mensch muss im Mittelpunkt des politischen Geschehens stehen. Eine Politik, die den Menschen in seiner Freiheit, Selbstbestimmung und Würde ernst nimmt, darf nicht darauf verzichten, christliche Grundwerte zu bejahen, sagt Hilbers.
Eckpunkte der Wahlprüfsteine sind die Finanzierung von Arbeit statt der Verwaltung von Arbeitslosigkeit und eine Sozialpolitik, die von Menschlichkeit und Solidarität geprägt ist. Die Wahlprüfsteine setzen Akzente in der Jugend- und Bildungspolitik sowie der Bewahrung der Schöpfung. Ein kinder- und familienfreundliches Klima wird eingefordert. Die Verfasser sehen in einer guten Wirtschaftspolitik die beste Sozialpolitik.
Besuch des Arbeitskreises "Wissenschaft und Kultur" der CDU-Landtagsfraktion
6. November 2002 | kein Kommentar
Auf Einladung der CDU-Landtagskandidaten Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers war jüngst der Arbeitskreis „Wissenschaft und Kultur" der CDU-Landtagsfraktion in der Grafschaft Bentheim zu Gast und informierte sich über verschiedene kulturelle Projekte im Landkreis.
Erste Station war ein Informationsbesuch bei der Kontaktstelle Musik beim Landkreis Grafschaft Bentheim. Bernhard Janssen und Diemtar Späthe erläuterten die Arbeit der Kontaktstelle, die vor 12 Jahren mit dem Ziel gegründet wurde, im Bereich der Laienmusik Angebote für die musikalische Aus- und Weiterbildung zu schaffen. Es geht dabei nicht darum, die gewachsene kulturelle Infrastruktur und ihre bewährten Einrichtungen und Leistungen abzulösen, sondern das Vorhandene neu zu akzentuieren und zu verstärken. Mittlerweile ist ein musikpädagogisches Szenarium geschaffen worden, das sich an die musikalisch interessierten Personen fast aller Musikneigungen wendet und eine breitgefächerte, fundierte Aus- und Weiterbildung vermittelt. Die Erfolge können sich sehen lassen: Bei Landes- und Bundeswettbewerben belegen Teilnehmer aus der Grafschaft Spitzenplätze. Seitens des Landes wurde sie in den vergangenen Jahren mit 25.000 DM jährlich unterstützt, heute noch mit 20.000 DM. Eine Änderung des Zuschussverfahrens ist vorgesehen, da die Arbeit der Grafschafter Kontaktstelle landesweit Aufmerksamkeit erhalten hat und daher weitere Stellen gegründet worden sind. Alle Stellen müssen sich nun den Gesamtbetrag der Förderung teilen. „Die lebendige Musikkultur in der Grafschaft stärkt die Attraktivität der Region und ist daher auch als Standortvorteil anzusehen", so Friedrich Kethorn. Gemeinsam mit Reinhold Hilbers kündigte er an, sich für die Beibehaltung des Landeszuschusses einzusetzen.
Die Mitglieder des Arbeitskreises erhielten danach bei einem Besuch in Neugnadenfeld einen Einblick
in die Aktivitäten des Vereins "Lagerbaracke Alexisdorf". Ihr Vorsitzender Erich Strauss erläuterte den Gästen die Zielsetzung des Vereins: den Bau einer Lagerbaracke. Dort soll die einzigartig einmalige Geschichte des Ortes festgehalten werden, um sie den nachfolgenden Generationen zu erhalten. Im dem Dokumentationszentrum sollen die Themen Zwangsarbeit, Holocaust, Kriegsgefangenschaft und Vertreibung, die die dieser Ort erlebt hat, aufgearbeitet und vermittelt werden. Innerhalb der Baracke soll in zwei Räumen soll der Lebensraum einer Familie mit der damals üblichen Einrichtung dargestellt werden ebenso wie Bilder, Dokumente, Geräte und Gegenstände aus dieser Zeit. Friedrich Kethorn und Reinhold Hilbers lobten das große Engagement der Bürger, die Geschichte vor Ort aufzuarbeiten und darzustellen. Im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Hildebrand Stegemann und Bürgermeister Jan Wilhelm Pol hoben die Landtagsabgeordneten des Arbeitskreises insbesondere die Notwendigkeit hervor, die Baracke nicht zu einem musealen Ereignis werden zu lassen, sondern vielmehr die Baracke zu "beleben", um die Attraktivität zu steigern und das Interesse der Menschen auch überregional zu wecken. Die Finanzierung des Baues und der Bewirtschaftung sind bislang nicht gesichert.
Die Bereisung des Arbeitskreises schloss ab mit einem Besuch im Kunstpark Olmes in Emlichheim.
Christian Wulff zeichnet Ehepaar Lot und Heinrich Terdenge für ehrenamtliches Engagement aus
23. Oktober 2002 | kein Kommentar
Das Ehepaar Hanni und Heinrich Lot aus Getelo und Heinrich Terdenge sind vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Christian Wulff, für ihr soziales Engagement und ihre Verdienste um den Nächsten ausgezeichnet worden. "Wir wollen Dank sagen für ihr selbstloses Engagement zum Wohle von Menschen, die Hilfe, Unterstützung, Begleitung und Betreuung brauchen", sagte der Vorsitzende gegenüber den Anwesenden einer Veranstaltung der CDU-Landtagsfraktion, in der soziale Leistungen niedersächsische Bürger gewürdigt wurden.
"Ich möchte heute dafür werben, die ehrenamtliche Arbeit zu stärken, weil sie ein Kernelement einer humanen Gesellschaft ist, einer aktiven Bürgergesellschaft, ohne die unsere Demokratie nur eine dürre Hülse, nicht aber ein lebenswertes Gemeinwesen wäre." Welch` großartiger Einsatz insgesamt hinter dem Ehrenamt stecke, machte Wulff an folgenden Zahlen deutlich: Etwa 12 Millionen Menschen oder 18 % der Bevölkerung in Deutschland seien bei den Kirchen, im Sport, in Initiativen und Selbsthilfegruppen sowie bei Wohlfahrtsverbänden tätig. Der Wert der Arbeit, soweit er beziffert werden könne, betrage rund 17 Milliarden Euro. Dies könne gar nicht durch staatliche Leistungen ersetzt werden.
Zum besseren Arbeitsklima ehrenamtlicher Tätigkeit gehöre deshalb eine verbesserte Anerkennungskultur und spürbare Wertschätzung. Ebenso müssten mehr Kontakt- und Anlaufstellen für Interessierte aller Altersstufen, ausreichende Fortbildungsangebote sowie geeignete Freistellungsregelungen durch die Arbeitgeber geschaffen werden Hierfür wolle er sich nachhaltig einsetzen, sagte Wulff.
Christian Wulff bat die Anwesenden, ihre Erfahrung für einen neuen Gesellschaftsvertrag einzubringen, der die Mündigkeit der Einzelnen mit der Solidarität der vielen verbindet. Es gehe um die Wiedergewinnung des Sozialen aus den Wurzeln der Gesellschaft selbst heraus, betonte Wulff.
Auf Vorschlag des CDU-Landtagskandidaten Reinhold Hilbers wurde das Ehepaar Hanni und Heinrich Lot aus Getelo für die Würdigung nominiert. Das Ehepaar, insbesondere Frau Lot betreut ihren 18jährigen Sohn Guido, der an einer fortschreitenden Muskelschwunderkrankung leidet, seit längerem auf den Rollstuhl angewiesen ist und seit einigen Monaten künstlich beatmet wird. Durch diese Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist es Guido möglich, trotz seiner schweren Erkrankung zu Hause bei seiner Familie leben zu können.
Der Grafschafter Abgeordnete Friedrich Kethorn schlug Heinrich Terdenge aus Nordhorn-Hestrup vor , der in den vergangenen 5 Jahren die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" in der Grafschaft vorbereitet und erfolgreich durchgeführt hat. Ziel der Aktion ist es, Kindern in armen Ländern eine Weihnachtsfreude zu machen. Allein im letzten Jahr gingen 3199 Kartons auf die Reise zu Kindern in Heimen, Krankenhäusern, Flüchtlingslagern, Slums oder aus sozial schwachen Familien. Die diesjährige Aktion hat am 11. Oktober begonnen. Bis zum 11. November können die Kartons an den bekannten Stellen abgegeben werden.
Abschließen wiesen Kethorn und Hilbers daraufhin, auf das vielfältige soziale Engagement vieler Grafschafterinnen und Grafschafter hin, stellvertretend für alle sind das Ehepaar Lot und Heinrich Terdenge für diese Würdigung vorgeschlagen worden sind.
Auf dem Foto sind zu sehen von links nach rechts: Friedrich Kethorn, Heinrich Terdenge, Christian Wulff, Hanni und Heinrich Lot, Reinhold Hilbers.
Drogen nicht verharmlosen
4. Juli 2002 | kein Kommentar
Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Friedrich Kethorn und der CDU-Landtagskandidat Reinhold Hilbers besuchten am 3. Juli 2002 die Drogenberatungsstelle in Nordhorn. Im Zusammenhang mit dem Tag gegen Drogen in der Gesellschaft informierten sich Kethorn und Hilbers vor Ort über die Situation der Suchtkranken und über Wege zur Bekämpfung von Rauschgift und seinen Folgen.
„Drogen dürfen nicht verharmlost werden – um Suchtkrankheiten erfolgreich zu bekämpfen, ist deshalb eine strikte Anti-Drogen-Politik notwendig", erklärten Kethorn und Hilbers nach dem Informationsgespräch. Sie forderten, dass die Grundprinzipien einer verantwortungsvollen Politik mit umfassenden Vorbeugemaßnahmen, ausreichenden Therapie- und Nachsorgeangeboten sowie entschlossener Bekämpfung der nationalen und internationalen Rauschgiftkriminalität fortentwickelt werden müsse.
Zwar bleibe die absolute Drogenabstinenz für die CDU die grundlegende gesellschaftliche Zielsetzung, jedoch „haben Drogenabhängige als Kranke einen Anspruch darauf, von unserer Gesellschaft medizinische Behandlung und mitmenschliche Solidarität zu erfahren", betonten Hilbers und Kethorn. Vor diesem Hintergrund bekräftigten sie die Notwendigkeit eines flächendeckenden Angebotes an wirksamkeitskontrollierten Jugend- und Drogenberatungsstellen und anderen Therapieeinrichtungen für Suchtkranke. In diesem Zusammenhang würdigten die CDU-Politiker die kürzlich abgeschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen den kirchlichen Suchtkrankenhilfen und der DROB, die künftig eine noch engere Zusammenarbeit vorsieht, um im Bereich der ambulanten medizinischen Rehabilitation das Hilfsangebot für Suchtkranke im Landkreis zu verbessern. Dieses zukunftsweisende Modell findet nach Angaben der Politiker die uneingeschränkte politische Unterstützung und die Beteiligten nehmen damit eine Vorreiterfunktion in Niedersachsen wahr.
Insbesondere waren Kethorn und Hilbers angetan von dem umfassenden Präventionsangebot der DROB für Kinder und Jugendliche. So werden über schulinterne Lehrerfortbildungen, Elternabende, Unterrichtsbesuche im Rahmen von Unterrichtseinheiten „Sucht" Lehrer, Schüler und Eltern angesprochen. Diese suchtpräventiven Maßnahmen sind geeignet, den Informationsgrad und die persönlichen sowie sozialen Kompetenzen der Schüler, Lehrer und Eltern zu verbessern. Nach Ansicht von Kethorn und Hilbers nimmt vor allem die Familie in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein. Wichtig ist dabei, dass Kindern und Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, sie angenommen werden mit ihren Stärken und Schwächen und sie Zuwendung zu ihren persönlichen Problemen erfahren. Die Wertschätzung der jungen Menschen, die Auseinandersetzung mit ihnen und die Eröffnung bestmöglicher Chancen für ihre Entwicklung müssen im Mittelpunkt stehen und nicht nur, wie es oft den Anschein hat, fiskalische Gesichtspunkte, betonten die beiden Politiker. Daher ist es auch eine politische Aufgabe, die Familien zu stärken und sie bei ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen und zu begleiten – die effektivste Maßnahme im Rahmen der Präventionsarbeit.
Die Prävention muss in der Gesellschaft und in der DROB auch künftig einen hohen Stellenwert haben. „Viel zu oft wird der Drogenkonsum verharmlost, obwohl die gesundheitlichen Folgen sehr hart sind und den Abhängigen lebenslang negativ begleiten. Ausserdem stellen Rauschgiftdelikte oft den Einstieg in eine „kriminelle Karriere" dar. Wir fordern daher die Landesregierung auf, im Dialog mit allen verantwortlichen Kräften umgehend ein Programm gegen Drogendelikte an Schulen zu entwerfen", bekräftigten Kethorn und Hilbers.