Beiträge zum Thema Kinder
Die Politik ist auf ein weiteres Wachstum der Gemeinde eingestellt
2. Februar 2005 | kein Kommentar
Artikel der Meppener Tagespost vom 02.02.2005
Der CDU-Gemeindeverband Twist geht mit Optimismus in das neue Jahr und bereitet sich auf die Kommunalwahl 2006 vor. Die wurde beim Neujahrsempfang der Partei im Heimathaus deutlich.
Der Vorsitzende Martin Hasenbank nannte bei seinem Rückblick 2004 ein "Jahr mit Höhen und Tiefen". Unter dem Beifall der Mitglieder sprach er dem Bürgermeisterkandidaten Reinhard Ahlers und seinem Amtsvorgänger Hans-Joachim Bochnig seine Anerkennung aus. Sie hätten alles Menschenmögliche getan und gekämpft. Leider habe es in der Partei an der nötigen Geschlossenheit im Wahlkampf gefehlt. Mit Ernst Schmitz sei zudem ein starker Kandidat angetreten. "Die CDU erkennt den Willen der Wähler uneingeschränkt an", sagte Hasenbank. Der Erfolg bei der Europawahl habe gezeigt, dass die CDU weiterhin die stärkste Kraft in Twist sei. Die gute Arbeit der Ratsfraktion habe sich auch in der Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister Ernst Schmitz fortgesetzt. Für die Gemeinde stünden die Zeichen auf Wachstum. Bei der Kommunalwahl 2006 könne die CDU ihr Ergebnis verbessern, wenn sie Geschlossenheit zeigt. Man werde sich für eine starke Beteiligung der Bürger an der Politik einsetzen. Er rief die CDU-Mitglieder zu besonderem Einsatz auf.
Der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers stellte die CDU-Politik in der Landesregierung vor. Er verteidigte die Reformen, die mit manchmal schmerzhaften Einschnitten verbunden waren, denn es gelte in absehbarer Zeit dem Land wieder finanziellen Spielraum und damit politische Gestaltungsmöglichkeiten zu verschaffen. Pessimismus sei nicht angebracht, mit einer Kraftanstrengung seien die Reformen zum Erfolg zu führen. Neue politische Schwerpunkte werde die CDU-Landtagsfraktion in den Bereichen Wirtschaft und Beschäftigung, bei der Qualitätsverbesserung an den Schulen sowie Jugend und Familie setzen.
Der Vorsitzende der Emsland-CDU, Bernd-Carsten Hiebing, wies auf den Wert der Verwaltungsreform für den ländlichen Raum hin. Die CDU habe Wort gehalten, die Effektivität der Verwaltungsarbeit sei insbesondere durch den Abbau von Doppelzuständigkeiten verbessert worden. Das Emsland sah er auf den richtigen Weg, hier seien positive Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum geschaffen worden.
Bürgermeister Ernst Schmitz zog eine positive Bilanz der ersten Monate im Amt. Mit der CDU-Fraktion gebe es ebenso wie mit den anderen Ratsfraktionen eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der jetzt den Fraktionen vorgelegte Haushaltsentwurfplan weise im Verwaltungshaushalt ein Defizit von 170 000 Euro aus. Hier wirkte sich die hohe Steuerkraft der Gemeinde aus, welche geringere Zuweisungen zur Folge hat, außerdem mache sich die Erhöhung der Kreisumlage bemerkbar. In diesem Jahr sei eine Modernisierung der Verwaltung erforderlich, durch die man mit mehr Technik bei gleichem Personalaufwand die steigende Aufgabenfülle bewältigen will. Die Einrichtung eines Ganztagsschulangebots am Schulzentrum, der Sanierungsbedarf am Kindergarten Schöninghsdorf, am Hallenbad, bei Geh- und Radwegen, die Investitionen in die Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebiets an der Autobahn und das Thema Naturpark Moor beschäftigten in diesem Jahr Rat und Verwaltung.
CDU-Landtagsabgeordneter Hilbers zieht positive Zwischenbilanz der Schulstrukturreform
9. Dezember 2004 | kein Kommentar
"Wir führen Niedersachsen aus dem bildungspolitischen Niemandsland heraus", das ist die Zwischenbilanz des CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers zur Schulstrukturreform. Die Hinterlassenschaften der früheren SPD-Landesregierungen seien besonders im Bildungsbereich verheerend gewesen. "Mangelhafte Unterrichtsversorgung, verunsicherte Eltern und Lehrkräfte, Beliebigkeit von Lerninhalten und ein ideologisch motiviertes Einheitsschulkonzept, das den unterschiedlichen Begabungen nicht gerecht wurde: das hat 13 Jahre die Schulpolitik der SPD gekennzeichnet", erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete.
"Die neue CDU/FDP-geführte Landesregierung hat sofort nach dem Regierungswechsel im März 2003 die wohl umfassendste Schulreform eingeleitet, um für Niedersachsen ein begabungsgerechtes, gegliedertes und wohnortnahes Schulwesen zu schaffen. Nach dem Kurswechsel haben CDU und FDP innerhalb eines halben Jahres 2.500 neue Lehrerstellen geschaffen und die Unterrichtsversorgung auf nahezu 100 Prozent angehoben", so Hilbers. Mit der Abschaffung der Orientierungsstufe entfalle der von vielen Eltern und Lehrern pädagogisch fragwürdige Schulwechsel nach nur zwei Jahren. Darüber hinaus habe Niedersachsen als erstes Bundesland eine flächendeckende Sprachförderung ein halbes Jahr vor der Einschulung eingeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen werde intensiviert, individuelle Förderpläne durchgehend von Klasse 1 bis 10 erstellt. "Keiner darf uns verloren gehen", so die Auffassung des CDU-Politikers. "Die Schülerinnen und Schüler profitieren vom frühzeitigen Beginn der zielgerichteten Förderung in einem langzeitlichen Bildungsgang an den weiterführenden Schulen. Damit ist auch die Voraussetzung für das Abitur nach 12 Schuljahren geschaffen worden. Unser gemeinsames Ziel, für das wir lange gemeinsam gestritten haben, ist mit vereinten Kräften erreicht."
Durch die Erhöhung der Pflichtstundenzahl an Grund-, Haupt- und Realschulen, die besondere Gewichtung der Fächer Deutsch und Mathematik und die verstärkten berufsorientierenden Angebote mit 60 bis 80 Praxistagen in Betrieben würden die Schülerinnen und Schüler auf eine abschließende Berufsausbildung optimal vorbereitet. "Wir wollen, daß alle Jugendlichen mit unterschiedlichen Begabungen und mit unterschiedlichem Lerntempo wieder mehr Chancen erhalten, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen", so Hilbers weiter. Mit der Formulierung von Bildungsstandards werde der Blick jetzt auch auf die lange vernachlässigten Ergebnisse der schulischen Arbeit und deren Vergleichbarkeit gerichtet. Die Einführung der Schulinspektion und die Reform der Schulaufsicht dienten dem Ziel, durch häufigeren und unmittelbareren Kontakt mit den Schulen Stärken und Schwächen zu erkennen und Qualitätsverbesserungen durchzusetzen.
Ein großes Lob zollte der CDU-Abgeordnete den Eltern und Lehrern, die den schwierigen Umstrukturierungsprozeß unterstützt und begleitet haben. "In einigen Jahren werden die Reformen unserer Bildungspolitik reiche Früchte tragen", so Hilbers abschließend.
Wettbewerb: Juleica-freundliches Niedersachsen
27. November 2004 | kein Kommentar
Im Landkreis Grafschaft Bentheim engagieren sich mehrere hundert Jugendliche als Jugendleiter ehrenamtlich. Sie betreuen Ferien- und Wochendfreizeiten, leiten Gruppen in den Vereinen und Kirchen, organisieren Projekte für Kinder- und Jugendliche oder jugendkulturelle Veranstaltungen. "In Niedersachsen sind es über 50.000 junge Menschen, die sich ehrenamtlich für ein positives Zusammenleben in unserem Bundesland einbringen", so die CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn. Jedes Jahr werden durch dieses ehrenamtliche Engagement junger Menschen über 16 Millionen Arbeitsstunden für eine "gute Sache" ermöglicht.
"Dieses vorbildliche Engagement von jungen Menschen im Landkreis Grafschaft Bentheim sollte noch stärker als bisher ausgezeichnet werden", so der Landtagsabgeordnete. Nach dem erfolgreichen ersten Verlauf des Wettbewerbs "Juleica-freundliches Niedersachsen" mit der Preisverleihung durch Ministerpräsident Christian Wulff in Hannover soll nun im Jahr 2005 die goldene "Juleica" erneut vergeben werden. Das wurde dem Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers gestern in Hannover unter den Sozialpolitikern vorgestellt. "An dem Wettbewerb können sich engagierte Kommunen, Unternehmen, Jugendverbände, Schulen und andere Einrichtungen aus der Grafschaft Bentheim beteiligen, die Jugendarbeit vorbildlich unterstützen oder sich für die Anerkennung dieser wichtigen ehrenamtlichen Arbeit einsetzen", erklärt Reinhold Hilbers. Vorschläge an den Landesjugendring könne jeder interessierte Landkreis-Bürger machen. "Es wäre ein gutes Signal für die örtliche Jugendarbeit, wenn zahlreiche Vorschläge aus der Grafschaft an diesem interessanten Wettbewerb teilnehmen würden." Bewerbungsschluß für den Wettbewerb ist der 30. April 2005. Anschließend wird eine fachkundige Jury über die Preisvergabe entscheiden.
Beide Landtagsabgeordnete weisen gleichzeitig darauf hin, dass der Landesjugendring Niedersachsen für Kommunen, Vereine, Jugendverbände und Jugendringe eine Broschüre entwickelt hat, die Tipps und Anregungen gibt, wie man sich auf kommunaler Ebene um Vergünstigungen und Anerkennungen für ehrenamtlich arbeitende Jugendliche bemühen kann.
Die Wettbewerbsbedingungen für "Juleica-freundliches Niedersachsen" oder die Broschüre können beim Landesjugendring Niedersachsen – Maschstraße 24 – 30169 Hannover – Tel.: 0511/805055 – www.ljr.de angefordert werden.
Informationen können ebenfalls angefordert werden über das Wahlkreisbüro von Reinhold Hilbers oder Friedrich Kethorn, Tel. 05921-991440.
Umsetzung der Schulstrukturreform gelungen – Unterrichtsversorgung besser als je zuvor
19. November 2004 | kein Kommentar
Lohne. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Alfons Eling besuchten der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz Klare aus Diepholz und der Lohner Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers jüngst das Schulzentrum Lohne, um sich ein Bild von der Umsetzung der Schulreform zu machen. Nach der Auflösung der Orientierungsstufe und der Umsetzung der Schulreform gehe es nun um die Feinsteuerung, so die beiden Landtagsabgeordneten. Im Gespräch mit der Leitung des Schulzentrums aus Haupt- und Realschule betonte Hilbers die Verantwortung der Politik, den Kindern durch eine möglichst gute Schulbildung gute Startchancen für ihr weiteres Leben zu eröffnen und ergänzte: "Besonders in einer kinderreichen Region wie unserer ist es die Aufgabe der Abgeordneten, sich um die Schulen zu kümmern".
Zustimmung erhielten die beiden CDU-Abgeordneten bezüglich der erfolgten Neueinstellung von 2.500 Lehrern in Niedersachsen. Die Unterrichtsversorgung an der Schule in Lohne liege jetzt bei 101,2 % und Rektor Wessels berichtete, so gut sei die Schule noch nie mit Lehrern versorgt gewesen. Die Schule sei nun hervorragend aufgesellt und gerade die Hauptschule sei durch die Reform deutlich gestärkt worden. Insgesamt habe die Umsetzung der Schulreform keine Probleme gemacht, sondern gut geklappt, stimmte Bürgermeister Eling der Schulleitung zu.
Reinhold Hilbers ergänzte, dass im gesamten Landkreis Grafschaft Bentheim die durchschnittliche Unterrichtsversorgung der allgemein bildenden Schulen durch die Einstellungen bei 101,0 % liege.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Landtag Klare räumte ein, dass den Lehrern mit der Reform auch einiges zugemutet worden sei. Dies sei jedoch notwendig gewesen, um die Reform zeitnah auf den Weg zu bringen. Die Erfolge vor Ort würden die Schulpolitik der CDU/FDP-Landesregierung bestätigen.
Foto von links nach rechts: Reinhold Hilbers, MdL, Schulrektor Wessels, Bürgermeister Alfons Eling, Karl-Heinz Klare (stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion), den ersten Konrektor List und die zweite Konrektorin Sundhoff
CDU-Landtagsabgeordnete begrüßen Beibehaltung der BISS-Stellen
1. Oktober 2004 | kein Kommentar
Hannover/Nordhorn. Die beiden Landtagsabgeordneten der Grafschafter CDU, Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn begrüßen die Entscheidung von Niedersachsens Sozialministerin Dr. Ursula von der Leyen, die Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder auch im kommenden Jahr zu unterstützen. Eine der sechs Beratungsstellen in Niedersachsen ist in Nordhorn.
Nachdem die BISS-Stellen in Niedersachsen ursprünglich als dreijähriges Modellprojekt angelegt waren, zeigten sich die CDU-Politiker nun besonders erfreut über den geplanten flächendeckenden Ausbau der Beratungsstellen. Die parteiübergreifende Unterstützung aller Familienpolitiker und der engagierte Einsatz für die Beratungsstellen habe sich gelohnt.
In Niedersachsen gibt es ein vielfältiges Hilfs- und Beratungsangebot für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind. Die bislang 6 Beratungs- und Interventionsstellen an 18 Standorten in Niedersachsen sind dabei von besonderer Bedeutung. Eine dieser sechs Beratungsstellen wurde in Nordhorn in der Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen eingerichtet. Sie erhalten von der Polizei Nachricht über deren Einsätze und nehmen dann mit den Opfern Kontakt auf. In Gesprächen mit den traumatisierten Frauen können Wege aus der Gewaltspirale aufgezeigt werden. Eine weitere Stärke der Einrichtungen liegt in der starken Vernetzung mit Frauenhäusern, Notrufen und anderen Institutionen. So ist die weitergehende Betreuung und Beratung der mißhandelten Frauen gewährleistet.
"Die BISS-Stellen haben sich hervorragend bewährt. Sie sind ein wichtiger Baustein des Gewaltschutzgesetzes. Dies ist nicht nur die Meinung der Fachleute, sondern zeigt sich auch in der starken Inanspruchnahme", so der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers.
Keine Absenkung der Standards der Kindertagesstätten
28. Juni 2004 | kein Kommentar
"Eine Absenkung der Standards für die Kindertagesstätten kommt für die CDU-Mehrheitsfraktion im niedersächsischen Landtag nicht in Frage", erklärten die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers und Friedrich Kethorn. Dies hätten die CDU-Mehrheitsfraktion und auch die Landesregierung bereits mehrfach erklärt, jedoch behauptete die SPD in regelmäßigen Abständen das Gegenteil um so die Eltern zu verunsichern.
"Die vorschulische Phase ist von überragender Bedeutung für die Entwicklung unserer Kinder. Zwischen dem ersten und dem sechsten Lebensjahr werden die entscheidenden Grundlagen für das gesamte Leben gelegt. Deshalb werden wir an der Qualifizierung der Erzieherinnen ebenso wenig rütteln wie etwa an der Gruppengröße in den Kindertagesstätten. An den Mindeststandards wird sich nichts ändern", so Friedrich Kethorn
Heimathaus und Ferienanlage für Geeste geplant
26. Juni 2004 | kein Kommentar
Artikel der Meppener Tagespost vom 26.06.2004
Der CDU-Ortsverein Geeste lud den Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag, Reinhold Hilbers, zu einem Ortstermin in die Gemeinde ein.
Unter Leitung von Bürgermeister Hans-Josef Leinweber sowie des Ortsvorsitzenden der CDU, Bernd Klein, ging es mit dem Fahrrad zu exponierten Punkten der Gemeinde. Die Tour stand ganz unter dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden".
Das erste Projekt, das dem Landtagsabgeordneten vorgestellt wurde, war das des geplanten Heimathauses. Auf dem freien Grundstück, das sich im Besitz der Gemeinde befindet und welches direkt neben der Sankt-Antonius-Kirche liegt, soll ein Heimathaus errichtet werden. Es steht zur Diskussion, das Fachwerk-Heuerhaus Lau, das dringend sanierungsbedürftig ist, abzubrechen und neben der Kirche wieder zu errichten und als Heimathaus auszubauen. Die Bausubstanz sei allerdings bereits in einem sehr angegriffenen Zustand, so dass dringender Handlungsbedarf geboten ist sei, führte Architekt Josef Wulf aus. Er schätze die Gesamtkosten für das Vorhaben inklusive der Abbruchkosten für das Heuerhaus auf 360.000 Euro, "plus ein erhebliches Maß an Eigenleistung". Bürgermeister Leinweber berichtete, dass das Bauleitverfahren für die Fläche bereits laufe. Ein endgültiger Beschluss sei aber vom Gemeinderat noch nicht gefasst worden.
Die Besuchergruppe war sich einig, dass durch die Errichtung des Heimathauses das Geester Zentrum aufgewertet werden würde. Außerdem sei die Infrastruktur an dieser Stelle des Ortes nahezu ideal, um ein solches Vorhaben zu verwirklichen. Es stünden jetzt schon ausreichend Parkplätze zur Verfügung, benachbart sind Kirche, Schule und Kindergarten. Die örtlichen Vereine würden das Vorhaben begrüßen und hätten aktive Mithilfe signalisiert. Ausdrücklich wurde betont, dass das Heimathaus nicht gegen die Wirte des Dorfes errichtet werden soll. Die auf dem Grundstück vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben.
Deutlich ehrgeiziger ist das Bauvorhaben eines Ferienhausgebietes am Speicherbecken. Architekt Wulf und lokale Investoren möchten annähernd 100 Ferienhäuser sowie einen Campingplatz mit einer Stellfläche für 100 Fahrzeuge errichten. Als nächster Bauabschnitt könnte ein Hotel entstehen, hierfür gebe es jedoch derzeit keinen Investor, führte Wulf aus. Die größten Häuser sollen acht Schlafplätze bieten. Die einzelne Haushöhe werde sechs Meter nicht übersteigen, versprach der Architekt. Großen Wert lege die Investorengruppe darauf, dass die Häuser nicht zum ständigen Bewohnen benutzt werden dürfen. "Es soll ein reines Ferienhausgebiet werden", sagte Wulf. Ein Teil der Häuser solle verkauft, der Rest müsse vermietet werden.
Das Grundstück, auf dem das Feriengebiet errichtet werden soll, würde von einem Landwirt in Erbpacht zur Verfügung gestellt werden. Wulf und seine Investoren rechnen in Spitzenzeiten mit 600 Urlaubern. Bürgermeister Leinweber: "Verwaltungstechnisch könnte die Bauleitplanung bis zum Jahresende abgeschlossen sein." Das gesamte Projekt sei vom Gemeinderat "mit einer hohen Priorität eingeschätzt worden". Eine positive Wirkung erhoffe man sich vom neuen Feriengebiet auch auf das "Haus des Gastes", das dadurch eine ganz andere Dimension erfahre. Weitere Stationen der Gruppe waren die Neubaugebiete Kottbree und Kottenkamp. Bei letzterem seien derzeit zehn Bauplätze noch nicht verkauft. Man rechne aber damit, diese in Kürze zu veräußern. Falls zusätzlich Bedarf vorhanden sei, könne eine Anschlussbebauung auf weitern 3,6 Hektar vorgenommen werden. Außerdem stattet der Landtagsabgeordnete dem örtlichen Kindergarten sowie der Schule einen Besuch ab.
"Schulstrukturreform fast revolutionär"
19. April 2004 | kein Kommentar
Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 19.04.2004
Die Schulreform stellt nach Auffassung der CDU-Politiker Klare und Kethorn eine große Herausforderung dar. Doch die Anstrengungen lohnten sich, gehe es doch um das Wohl der Kinder.
Bad Bentheim/pez – Der Schulreform widmete sich am Donnerstagabend im Hotel Berkemeyer eine Veranstaltung der Grafschafter CDU. Der Landtagsabgeordnete Friedrich Kethorn bezeichnete die bevorstehenden Veränderungen als fast revolutionär. Deswegen werde die Umsetzung der Reform wohl nicht ganz reibungslos über die Bühne gehen (können).
"Wir haben die umfassendste Reform auf den Weg gebracht, die es je gab", meinte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Klare. Der Gast aus Dieholz hat an dem neuen Gesetz mitgeschrieben und ist überzeugt: "Wir werden am Ende gute Ergebnisse haben."
Klare erläuterte den rund 35 Zuhörern in seinem rund einstündigen Vortrag noch einmal die Grundzüge der Reform. Mit ihr werde ein modernes, differenziertes Schulwesen mit hoher Durchlässigkeit geschaffen und "ohne Wenn und Aber ja zur Leistung in der Schule gesagt", was durchaus kindgemäß sei. Die Grundschule als wichtigste Schulform werde gestärkt und weiter eine Schule der Lernfreude sein. Dort werde sechs Stunden Deutsch pro Woche und Englisch ab der dritten Klasse unterrichtet. Zudem gebe es künftig schon ab der zweiten Klasse Zensuren und nicht nur "Bewertungen". Die Hauptschule werde auf die Arbeitswelt ausgerichet.
"Die Reform wird eine Entwicklung brauchen", sagte der CDU-Politiker weiter. In seinen Ausführungen deutete er auch die immensen räumlichen und personellen Veränderungen an. So müssten 12000 Lehrkräfte wegen der Abschaffung der Orientierungsstufe und der neuen Schülerströme umgesetzt werden, entstünden 170 Schulaußenstellen.
In der Diskussionsrunde ließ der CDU-Politiker unter anderem wissen, dass derzeit an 190 Hauptschulen in Niedersachsen ein Sozialarbeiter tätig sei. In einigen Jahren sollten ihn alle Hauptschulen haben. Keinerlei konkrete Überlegungen gebe es beim Land darüber, die Lehrerarbeitszeit zu verlängern. Aus Klares Sicht ist das kaum möglich, da die Lehrer seit einigen Jahren vereinbarungsgemäß ohnehin schon bis zu zwei Stunden pro Woche mehr arbeiteten (Arbeitszeitkonten).
Mit der Reform erfolge eine klare Prioritätensetzung für Bildung, sagte der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers abschließend. In der Grafschaft sei die Umsetzung auf einem guten Weg.
Landtagsabgeordneter besucht Kindergarten in Dalum
30. Januar 2004 | kein Kommentar
Ein Bild über die Arbeit im Kindergarten St. Bernadette in Dalum wollte sich Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers (CDU) machen und mit der Leiterin, Frau Ursula Günster, über die Fragen der Vernetzung der Kindergartenarbeit und der Grundschule sprechen. An dem Gespräch nahm Heinz Schomaker vom Kuratorium teil.
Hilbers hatte die Kindergärten im Wahlkreis über die Ergebnisse einer großen Anfrage im Landtag unterrichtet aus der die Ziele der Bildungsarbeit in den Kindergärten hervorgehen. Der Christdemokrat stellte dabei heraus, dass im Kultusministerium derzeit an einem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Kindertagesstätten gearbeitet werde Hierüber habe er sich aktuell noch einmal versichert. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass im ersten Vierteljahr noch Ergebnisse vorliegen würden. Ziel seitens der Landespolitik ist es, mit den Trägern eine Vereinbarung abzuschließen. In diese Gespräche sind Vertreter der großen Kirchen eingebunden, so Hilbers.
Landtagsabgeordneter Reinhold Hilbers erhielt kürzlich von Frau Günster einen unfangreiches Ideenpaket, wie das Wissen über den Stand der Entwicklungsziele von Kindern in Kindertagesstätten verbessert werden kann.
Die Leiterin Frau Günster betont, dass es für Qualität der Kinder in der Zukunft entscheidend darauf ankomme, in wie weit Kindertagesstätte und Grundschule kooperativ miteinander zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang hat für Frau Günster das Wissen um den Entwicklungsverlauf der Kinder höchste Priorität. Nur wenn die Kindergärten über die Fähigkeiten und Defizite der abzugebenden Kinder sehr detailliert Bescheid wissen, kann eine optimale Förderung stattfinden. Daher sollten gezielte und differenzierte Aufzeichnungen z.B. in Form eines Beobachtungsbogens höchsten Stellenwert in der päd. Arbeit haben. Eine jährliche Zusammenfassung in Form eines Entwicklungsberichtes wäre daher für die Leiterin eine sinnvolle und vor allem gewinnbringende Konsequenz.
Diese Ideen stießen auch in Kultusministerium auf offene Ohren, versicherte Reinhold Hilbers.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Vorstellungen eine kluge Idee darstellen und anknüpfen an die Vorgabe des individuellen Förderplans der Grundschulen.
Heinz Schomaker vom Kuratorium appellierte an die Politik, die Arbeit in den Kindergärten auch weiterhin mit den notwendigen Finanzmitteln auszustatten. Nach seiner Ansicht nehmen die Anforderungen an die Erziehung der Kinder in den Kindergärten stetig zu.
Bild: Reinhold Hilbers, MdL, Heinz Schomaker (Kuratorium Kirchengemeinde) Leiterin Frau Ursula Günster
Schüler schaute Politikern über die Schulter: Sie arbeiten doch!
29. November 2003 | kein Kommentar
Artikel der Meppener Tagespost vom 29.11.2003
Eine Woche Alltagsarbeit eines Abgeordneten erlebte der Schöningsdorfer Schüler Thomas Schnieders. Der Jugendliche aus der 11. Klasse des Meppener Windthorst-Gymnasiums nahm an dem Programm "Schüler begleiten Abgeordnete" des Niedersächsischen Landtages teil.
Schnieders lernte dabei auch den Niedersächsischen Finanzminister Hartmut Möllring kennen. Er begleitete den Abgeordneten Reinhold Hilbers, in dessen Wahlkreis er wohnt. Auf dem Programm standen zahlreiche Gespräche mit Behörden, Bürgern und Institutionen. Er war dabei, als die CDU-Landtagsfraktion tagte. An zwei Tagen verfolgte er den Verlauf der Plenarsitzungen des Niedersächsischen Landtages. Reinhold Hilbers freute sich über das Interesse junger Menschen an die Politik. "So lernen die Jugendlichen die Arbeitsweise unserer Parlamente, die Parlamentarier und somit das Funktionieren unserer Demokratie besser kennen." Diese Woche habe ihm viel Freude bereitet, meinte Reinhold Hilbers abschließend.
Thomas Schnieders schilderte seine Erfahrungen wie folgt. "Eine Woche lang hinter die Kulissen schauen und sich davon überzeugen, ob Politiker wirklich den ganzen Tag nichts tun. Und ich muss sagen. Sie arbeiten doch!" Zu den Aufgaben eines Abgeordneten gehöre es nicht nur, im Parlament "ein bisschen" abzustimmen, sondern auch die intensive Betreuung seines Wahlkreises. Da gehören Gemeinderatssitzungen genauso dazu wie das persönliche Gespräch.
Der Einblick, wie arbeitsintensiv so ein Politikerleben sein kann, verstärkte sich im Umfeld der Landtagsitzungen. Viel erinnere da wahrscheinlich an einen Kindergarten, wo naseweise Politiker neunmalkluge Sprüche in den Raum werfen. Doch dann merke man sehr schnell, dass hinter den Redebeiträgen und den Zwischenfragen doch sehr viel Vorarbeit steckt, die in den Ausschüssen geleistet wird. Das Fazit des Gymnasiasten: "In dieser Woche habe ich nicht nur viel gelernt, was ich so nie in der Schule gelernt und wenn dann wahrscheinlich nie behalten hätte, sondern ich weiß auch, dass Politiker doch arbeiten."