Erfreuliche Nachricht aus Hannover: Renovierung und Anbau des Klosters Frenswegen werden aus Mitteln des Konjunkturpakets II gefördert

Der Grafschafter Landtagsabgeordnete und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende Reinhold Hilbers freut sich, dass das Anliegen der Grafschaft Bentheim, die Innenrenovierung und den Anbau des Klosters Frenswegen mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm zu fördern, berücksichtigt wird im Rahmen des Ausstockungsprogramms des Landes Niedersachsen.

Wie die Landesregierung jüngst bekannt gegeben hat, sollen der geplante Anbau eines historischen Novizenflügels und die Innensanierung der bestehenden Bausubtanz mit zwei Millionen Euro gefördert werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen, das vom Landkreis Grafschaft Bentheim, den beteiligten Kirchen, dem Land und dem Bund zu tragen ist, beträgt 4,3 Millionen.

Durch die Innensanierung sollen 99 Betten und sieben Seminarräume modernisiert werden. Zusätzlich wird der Besucherempfang restrukturiert und offener gestaltet. Dieser Part des Projekts wird voraussichtlich Kosten in Höhe von 1,8 Millionen Euro verursachen.

Währenddessen wird der Neubau an der historischen Stelle des ehemaligen Novizenflügels 2,5 Millionen Euro kosten. Dabei soll der Neubau neben zusätzlichen Seminarräumen und Gästezimmern auch neue Vorrats-, Lager-, Küchen- und Speiseräume beherbergen.

Reinhold Hilbers, MdL freut sich über die Zusage: „Mit den bewilligten Mitteln macht das Land Niedersachsen deutlich, wie wichtig ihm die Bildungs- und Begegnungsstätte Kloster Frenswegen ist. Wenn alle beteiligten Akteure nun weiter gemeinsam an einem Strang ziehen, kann das Kloster in eine gesicherte Zukunft schauen.“

Das Kloster sei in der Niedersächsichen Landesregierung bekannt und man wolle es in Zukunft konstruktiv begleiten.  Die Regierung betrachte das Vorhaben niedersachsenweit als ein Leuchtturmprojekt. Für Hilbers steht damit fest: „Wir in der Grafschaft können funktionierende und wegweisende Institutionen vorweisen, die Vorbildcharakter für ganz Niedersachsen haben.“

Hilbers selbst hatte die Möglichkeit einer Finanzierung durch Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm selbst bereits im Januar ins Gespräch gebracht und stellt die Bedeutung von kirchlichen Bildungseinrichtungen in den Vordergrund: „Die kirchlichen Bildungseinrichtungen haben einen entscheidenden Anteil an erfolgreicher Jugend- und Erwachsenenbildung. Institutionen wie das Kloster Frenswegen sichern ein vielfältiges und werteorientiertes Bildungsangebot.“ Als vorbildlich betrachtet Hilbers auch die ökumenische Zusammenarbeit, die im Kloster praktiziert wird.

Letztlich hält Hilbers fest: „Die Zusage der Fördermittel zeigt, dass wir bei der Weiterentwicklung des Bildungs- und Begegnungsstätte Kloster Frenswegen auf einem guten Weg sind. Die angestoßenen Entwicklungen müssen jetzt gemeinsam mit aller Kraft weiter verfolgt werden.“