„Die zusätzlichen 500 Millionen Euro für den niedersächsischen Landesstraßenbau müssen dort ankommen, wo sie am meisten bewirken: bei dringend sanierungsbedürftigen Strecken, die unsere Wirtschaft am Laufen halten â€" wie der L 44 in der Niedergrafschaft“, fordert der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers.
Aus dem bundesweiten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität stehen Niedersachsen 9,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Wie die Landesregierung bei den Haushaltsberatungen bekannt geben hat, sind davon 500 Mio. Euro zusätzlich für die Sanierung von Landesstraßen und Brücken eingeplant. Hilbers hat sich deshalb mit einem Schreiben an den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, Grant Hendrik Tonne, gewandt und dafür geworben, die Sanierung der Landesstraße 44 in die Prioritätenliste aufzunehmen.
„Seit Jahren weise ich auf den schlechten Zustand der L 44 hin. Gerade in und um Ringe ist die Straße eine zentrale Lebensader â€" nicht nur für Pendlerinnen und Pendler, sondern vor allem für die vielen Gewerbegebiete, die auf eine verlässliche Anbindung angewiesen sind“, so Hilbers. „Hier geht es um Wettbewerbsfähigkeit, um sichere Wege und um Wertschöpfung vor Ort.“
Hilbers betont, dass die Mittel aus dem Sondervermögen gezielt eingesetzt werden sollten â€" für echte Sanierung statt Stückwerk: „Provisorische Ausbesserungen können kurzfristig helfen, ersetzen aber keine grundlegende Erneuerung. Wir brauchen eine tragfähige, moderne Infrastruktur â€" als Impuls für die Wirtschaft und als klares Bekenntnis zum ländlichen Raum.“
Bereits in der Vergangenheit hatte Hilbers das Thema gegenüber dem damaligen Wirtschaftsminister Olaf Lies adressiert; damals seien zumindest punktuelle, provisorische Maßnahmen veranlasst worden. Heute komme es darauf an, „die Chance der zusätzlichen Bundesmittel konsequent zu nutzen und Projekte mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung vorzuziehen“, so Hilbers abschließend.