Die anhaltenden Ausfälle und Verspätungen auf der Eurobahn-Linie RB61 sind aus Sicht des Grafschafter CDU-Landtagsabgeordneten Reinhold Hilbers für die Fahrgäste in der Grafschaft Bentheim nicht länger hinnehmbar. Hilbers hat sich deshalb an Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne gewandt und das Land zum Handeln aufgefordert.
„Auch wenn das Land Niedersachsen nicht unmittelbarer Vertragspartner der Eurobahn ist, kann es sich bei den massiven Problemen auf der Strecke nicht wegducken. Die Ausfälle treffen viele Pendlerinnen und Pendler in der Grafschaft unmittelbar. Das Land muss sich deshalb aktiv einschalten und auf eine Verbesserung drängen“, erklärt Hilbers.
Besonders betroffen seien die Haltepunkte in Schüttorf und Bad Bentheim. Gerade für Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie weitere Fahrgäste im grenzüberschreitenden Verkehr seien verlässliche Zugverbindungen unverzichtbar. Wenn regelmäßig Züge ausfielen, Verspätungen zunähmen und Anschlüsse verpasst würden, schade das nicht nur den Betroffenen, sondern auch dem Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr insgesamt.
Hilbers fordert, dass sich die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen oder das niedersächsische Verkehrsministerium an die zuständigen Stellen in Nordrhein-Westfalen wenden. Dort müsse mit Nachdruck auf eine Stabilisierung des Betriebs hingewirkt und auf eine verlässliche Leistungserbringung gedrungen werden.
„Es kann nicht sein, dass die Grafschaft Bentheim bei Problemen auf dieser Strecke immer wieder das Nachsehen hat. Unsere Region darf beim Schienenverkehr nicht auf dem Abstellgleis landen. Ich erwarte, dass sich das Land Niedersachsen im Interesse unserer Fahrgäste engagiert und Verbesserungen einfordert“, so Hilbers.