Hilbers: „Mobilfunk im Industriegebiet Nordhorn muss schnell besser werden â€" das ist Standortfaktor und Daseinsvorsorge“

Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers begrüßt die Antwort des Niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministers Grant Hendrik Tonne auf seine Anfrage zur Mobilfunkversorgung im Industriegebiet Nordhorn. „Die Landesregierung bestätigt schriftlich, dass die Versorgung in dem von mir angesprochenen Bereich tatsächlich unzureichend ist. Damit ist klar: Wir brauchen jetzt zügig messbare Verbesserungen â€" gerade für Betriebe, Beschäftigte und den Wirtschaftsstandort Grafschaft Bentheim“, so Hilbers.

In dem Schreiben teilt das Ministerium mit, dass insbesondere im 5G-Netz der Deutschen Telekom und von Vodafone im Industriegebiet noch erhebliche Versorgungslücken bestehen. Telefónica stelle dort hingegen bereits eine 5G-Abdeckung bereit. Das Anliegen sei an die zuständigen Mobilfunknetzbetreiber weitergeleitet worden. Diese hätten schriftlich angekündigt, bestehende Standorte in der Umgebung in den kommenden Monaten technisch aufzurüsten. Für die Telekom wird ein enger Austausch mit der Wirtschaftsförderung der Grafschaft Bentheim genannt; zudem solle der nächstgelegene Mobilfunkmast kurzfristig so umgebaut werden, dass künftig das vollständige Leistungsangebot zur Verfügung stehe und sich die Versorgungslage deutlich verbessere. Vodafone bestätige die aktuell eingeschränkte Versorgung â€" teilweise nur im Außenbereich â€" und habe eine technische Umrüstung des betreffenden Standorts angekündigt, durch die eine spürbare Verbesserung erwartet werde.

„Das sind richtige Schritte â€" entscheidend ist jetzt, dass den Zusagen auch schnell Taten folgen“, betont Hilbers. Gerade in Industrie- und Gewerbegebieten sei eine zuverlässige Sprach- und Datenversorgung unverzichtbar: für Produktion und Logistik, für digitale Anwendungen, für Notfallkommunikation â€" und nicht zuletzt für die Attraktivität des Standorts im Wettbewerb um Fachkräfte.

Hilbers kündigt an, am Thema dranzubleiben: „Ich erwarte, dass die angekündigten technischen Aufrüstungen zügig umgesetzt werden und die betroffenen Unternehmen die Verbesserungen auch im Alltag spüren â€" nicht nur auf dem Papier. Wenn es zu Verzögerungen kommt, werde ich das erneut gegenüber dem Ministerium und den Netzbetreibern ansprechen.“