Neue Lehrer an Grafschafter Schulen

Seit der Regierungsübernahme durch die CDU-/FDP-Koalition hat sich an den niedersächsischen Schulen viel getan.

Beispielsweise hat sich die Zahl der Ganztagsschulen von 155 im Schuljahr 2002/2003 bis zum Schuljahr 2009/2010 auf über 1100 erhöht. Im Gegenzug haben sich die Abgänge ohne Abschluss von über zehn Prozent in 2003 auf sieben Prozent in 2009 reduziert. Währenddessen ist die Abiturientenquote von rund 25 Prozent in 2003 auf rund 29 Prozent in 2009 gestiegen.

Die Zahl der Lehrkräfte an den Allgemeinbildenen und Berufsbildenen Schulen ist von etwas über 82.000 in 2002 auf über 86.00 in 2009 gestiegen. „Es gab noch nie so viele Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen " und das bei rückläufigen Schülerzahlen.“, sagt Reinhold Hilbers. Wie er jetzt berichtet, läuft die Besetzung der wieder frei werden Stellen nach Plan. „1500 Lehrer werden zum Schuljahr 2010/2011 an Niedersachsens Schulen neu eingestellt“, erklärt er. Die durchschnittliche rechnerische Unterrichtsversorgung in Niedersachsen wird nach dem gegenwärtigen Planungsstand an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen im ersten Schulhalbjahr bei etwas mehr als 100 Prozent liegen. Um die Verlässlichkeit der Grundschule zu gewährleisten, bedeute dies für die Grundschulen einen Mittelwert von erfahrungsgemäß gut 102 Prozent. Für alle weiterführenden Schulformen wird eine mittlere Versorgung von nahezu 100 Prozent erwartet. Bis zum heutigen Tag wurden bereits 1.475 Einstellungsmöglichkeiten für die allgemein bildenden Schulen bekannt gegeben. „Eine hohe Unterrichtsversorgung ist die Grundlage für eine gute Bildung.“, erklärt Hilbers zur Kultuspolitik der Landesregierung.

Auch die Grafschaft ist davon betroffen: An den Hauptschulen sind ebenso wie an den Realschulen 8 Stellen neu besetzt worden. An den Gymnasien sind 12 Stellen freigeworden und inzwischen mit neuem Personal besetzt und an den Förderschulen sind 6 neue Arbeitsverhältnisse aufgenommen. Damit sind insgesamt von den 34 ausgeschriebenen Stellen auch alle 34 mit geeigneten Bewerbern besetzt worden.

All diese Zahlen verdeutlichen, dass die CDU ein besonderes Augenmerk auf die Bildungspolitik gelegt hat. Darum sind die Mittel, die für das Kultusministerium bereitstehen im Vergleich zu 2003 stark gestiegen. „Wir betrachten diese Ausgaben als Zukunftsinvestition " denn eine gute Ausbildung sichert den persönlichen und beruflichen Erfolg junger Menschen. So geben wir diesen die Chance, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Auch in Zukunft werden wir darum keine Mühen scheuen, um die Bildungschancen junger Menschen zu verbessern.“, macht Reinhold Hilbers deutlich.