Positive Signale aus Hannover für das Reko-Pflegeprojekt

Das geplante REKO-Projekt in der Grafschaft Bentheim soll dazu beitragen, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Alltag besser zu unterstützen. Im Kern geht es um ein Case- und Care-Management, also um eine bessere Koordinierung und Steuerung von Pflegeleistungen sowie um Beratung und Begleitung von Betroffenen und ihren Familien. Gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen sind solche verlässlichen Unterstützungsstrukturen von großer Bedeutung.

Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers setzt sich deshalb für eine rasche Förderzusage für das Modellvorhaben ein. Wie aus einer Antwort des Niedersächsischen Sozialministeriums hervorgeht, ist die Prüfung der Anträge aus den Landkreisen Grafschaft Bentheim und Emsland durch das Land und die Pflegekassen inzwischen abgeschlossen. Nun steht noch das erforderliche Einvernehmen des Bundesgesundheitsministeriums aus. „Das ist eine sehr positive Nachricht“, freut sich Reinhold Hilbers. Er hatte erst kürzlich erneut auf eine Entscheidung gedrängt.

Dazu erklärt Reinhold Hilbers: „Das Projekt ist allgemein anerkannt, weil es pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen ganz konkret hilft. Gute Pflege kann sinnvoll ergänzt werden durch verlässliche Beratung, Koordinierung und Begleitung. Gerade das soll mit dem Case- und Care-Management gestärkt werden.“

Hilbers hatte sich bereits Anfang April an Niedersachsens Sozialminister Philippi gewandt und um eine baldige und wohlwollende Entscheidung gebeten. Hintergrund ist auch der erhebliche Zeitdruck vor Ort: „Die Fachkräfte in dem Projekt arbeiten auf befristeten Verträgen und benötigen zeitnah Klarheit.“

„Ich begrüße, dass die Prüfung des Antrags inzwischen abgeschlossen ist. Jetzt muss zügig eine Entscheidung folgen. Es wäre sehr bedauerlich, wenn bewährte Fachkräfte wegen fehlender Planungssicherheit abspringen würden und funktionierende Strukturen dadurch verloren gingen“, so Hilbers.