Landwirte nicht pauschal diffamieren

ci_61955„Die öffentlichen Diskussionen über die moderne Landwirtschaft, das Tierwohl und den Verbraucherschutz sind sinnvoll und notwendig“, befindet die Grafschafter CDU. Verbraucherschutz und Tierwohl könnten nur zusammen mit den Landwirten weiterentwickelt werden. Dazu bedürfe es eines Dialogs auf Augenhöhe. Um diese Diskussion voranzubringen, stellt die Grafschafter CDU nun einen entsprechenden Antrag auf dem CDU-Landesparteitag. „Die Arbeit der Landwirte hat auch weiterhin das Vertrauen und die Unterstützung der Menschen verdient, um im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Land- und Ernährungswirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Niedersachsen. Dazu brauchen wir existenzfähige unternehmerische Landwirte, die im globalen Markt wettbewerbsfähig sind“, begründet der Grafschafter CDU-Kreisverband sein Anliegen. Die Grafschafter Christdemokraten setzen sich dafür ein, dass es in Niedersachsen auch in Zukunft existenzfähige, unternehmerische Landwirtsfamilien geben wird. Auch damit die Hofnachfolge gesichert ist.

Landwirte würden in Niedersachsen allerdings insbesondere durch den Landwirtschaftsminister und durch Rot/Grün pauschal an den Pranger gestellt: Es werde der Eindruck erweckt, als wären Landwirte gegen gute ökologische Standards und als sei ihnen das Tierwohl gleichgültig. Die Grafschafter CDU nimmt die Landwirte ausdrücklich gegen solche Angriffe in Schutz: „Wir wehren uns gegen eine pauschale Diffamierung der  Landwirte und der Landwirtschaft sowie deren bäuerlichen Familien.“

„Die meisten Landwirte lieben ihren Beruf und ihre Tiere. Ihnen zu unterstellen, dass sie das Tierwohl aus finanziellen Interessen vernachlässigen, ist erstens unzutreffend und zweitens für die notwendige offene und vertrauensvolle Diskussion wenig hilfreich“, sagt der Grafschafter CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Hilbers.

Die Union setzte auf einen wertschätzenden und konsensorientierten Dialog zwischen den Beteiligten, also den Landwirten, den Behörden, der Politik und den Verbrauchern. Sie alle stünden in der Verantwortung. Es genüge nicht, mit dem Finger auf die Landwirte zu zeigen. Im Gegenteil: Jeder Verbraucher könne mit seinen Kaufentscheidungen aktiv Einfluss nehmen auf die Bedingungen der Lebensmittelproduktion. Weiterentwicklung der Tierhaltungsformen und des Verbraucherschutzes gelängen nur, wenn es sich auf den Märkten auch auszahlt. Sonst würden die deutschen Landwirte vom Markt verdrängt und die Produkte zu weit aus schlechteren Bedingungen in Ausland produziert.

„Wir brauchen auch weiterhin eine wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Landwirtschaft“, befindet die Grafschafter CDU in ihrer Pressemitteilung. Die moderne Landwirtschaft der Zukunft müsse auf den Weltmärkten konkurrenzfähig sein und gleichzeitig im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz den wachsenden Anforderungen der Gesellschaft gerecht werden und sich diesbezüglich weiterentwickeln.

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